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Bodenzustand

Zur Bewertung der Leistungsfähigkeit der Böden muss neben der Bewertung der Bodenfunktionen geprüft werden, ob Hinweise auf Vorbelastungen vorliegen, die nach Ausmaß geeignet sind, Böden und ihre Funktionen erheblich oder nachhaltig zu beeinträchtigen. Diese kann über eine Einschätzung des Grades der Naturnähe der Böden erfolgen.

Es wird davon ausgegangen, dass je naturnäher ein Boden ist, desto geringer ist auch seine Vorbelastung. »Naturnah« sind Böden, die durch Nutzung wenig oder gar nicht verändert werden.

Aus nebenstehender Abbildung geht die gegenwärtige prozentuale Verteilung der Klassen der Naturnähe bzw. Vorbelastung der Böden in den Ortsamtsbereichen und Ortschaften Dresdens hervor.

Foto: Erosion nach Starkregen in Mobschatz

Erosion nach Starkregen in Mobschatz

Prozentuale Verteilung der Naturnähe von Dresdner Böden

Naturnahe Böden sind wenig oder gar nicht durch Nutzung verändert. Eine geringe Naturnähe ist mit hoher Vorbelastung gleichzusetzen.

Diagramm: Naturnähe der Dresdner Böden

Die Übersicht zeigt die Naturnähe der Dresdner Böden.





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