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Erfassung, Bewertung und Gefahrenabwehr

Durch die Erfolge bei der Altlastensanierung konnten in erheblichem Umfang Böden wieder einer gewerblichen oder anderweitigen Nutzung zugeführt und damit die Inanspruchnahme wertvoller Kulturböden vermieden werden.

Altlasten erkennen – Gefahren abwehren

Dresdens Siedlungs- und Industriegeschichte, Zerstörungen im 2. Weltkrieg und spätere Trümmerbeseitigung sowie die Stilllegungen und Nutzungsänderungen von industriell, gewerblich und militärisch genutzten Grundstücken haben im Boden und Grundwasser ihre Spuren hinterlassen.
Zur Abwehr von Gefahren durch belastete Böden für gegenwärtige Nutzungen und zur Vorsorge für künftige Nutzungen sind Detailkenntnisse zu diesen Flächen erforderlich.

1991 begann die Erfassung altlastenverdächtiger Flächen. Die Datenbasis wurde in den Folgejahren weiter ergänzt, präzisiert und den aktuellen Anforderungen angepasst.
Die weiteren Arbeiten der Altlastenbearbeitung richten sich auf Untersuchungen zur Gefahrenbeurteilung und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr insbesondere für Objekte, in denen mit großen Mengen umweltgefährdender Stoffe umgegangen wurde wie beispielsweise Deponien, chemische Reinigungen, Galvaniken und Lackfabriken.

Bearbeitungsstand bei der Erfassung von belasteten und verdächtigen Flächen

Diagramm: Bearbeitungsstand bei Altlastenerfassung

Informationen zu Altlasten und altlastenverdächtigen Flächen sind auch eine Grundlage für Anregungen zum Umgang mit Altlasten in der Bauleitplanung. Im Zeitraum von 1991 bis einschließlich 2008 wurden 2.132 altlastenverdächtige Flächen für 243 Bauleitpläne bewertet und Anregungen zum Umgang mit diesen Flächen gegeben.





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