Gewässerführer Leubnitzbach

Verlauf des Leubnitzbachs aus der Luft
In den schweren Gehängelehm und fruchtbare Lößboden des südlichen Stadtgebietes Dresdens hat der Leubnitzbach als charakteristisches linkselbisches Fließgewässer seinen Weg gekerbt.
Obgleich ein markanter Bach Dresdens, liegt sein Einzugsgebiet außerhalb der Stadtgrenzen. Bereits im Mittelalter wurde das Wasser wegen seiner Qualität geschätzt und genutzt.
Das gesamte Einzugsgebiet wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Dieser Umstand, die starke Hanglage und die bindigen Böden führen dazu, dass der Leubnitzbach bei starkem Regen extrem schnell anschwillt.
In der Vergangenheit hatte dies mehrfach Überschwemmungen zur Folge.
Das Gewässer hat auf seinem etwa sieben Kilometer langen Weg ein Gefälle von 90 Metern überwunden, wenn es bei 110 Metern ü.M. in die Elbe mündet.
Durch die schweren Lehm- und Lößböden versickert wenig Wasser in den Untergrund, und der Bach führt auch bei Trockenheit noch Wasser.
So bereichert der Bach als städtisch gerägtes Fließgewässer beständig den angrenzenden Siedlungsraum. Relativ naturbelassen ist er aber nur noch im Oberlauf.
Ein Glossar der am häufigsten verwendeten Fachbegriffe, Personen und Orte finden Sie hier:
Exkursionsroute:- 1. Leubnitzer Höhe
- 2. Spielplatz Heiligenbornstraße
- 3. Klosterteichplatz
- 4. Friedhof Leubnitz-Neuostra
- 5. Dohnaer Straße
- 6. Heizwerk Dresden-Reick
- 7. Striesener Friedhof
- 8. Mündungsbereich
Unterquerung des Bahndammes beim alten Gaswerk Dresden-Reick (2,5 Meter hohes und ca. 20 Meter langes Betonrohr – nur geübten Wanderern mit entsprechender Bekleidung zu empfehlen)

Leubnitzbach
