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Lärmminderungsplanung vor 2006

Die europäische Regelung von 2002 ersetzt die seit dem Jahr 1990 in Deutschland eingeführte und auch von der Landeshauptstadt Dresden angewandte Regelung zur Lärmminderungsplanung. Zwischen den Jahren 1996 und 2001 wurden für eine Reihe von Stadtteilen Schallimmissionspläne als Grundlage für die Lärmminderungsplanung erstellt. Am 13.09.2001 wurde für das städtebauliche Sanierungsgebiet Hechtviertel durch den Stadtrat der erste Lärmminderungsplan beschlossen.

Am 09.06.2005 folgte der Beschluss für Striesen-Ost und angrenzende Gebiete von Blasewitz.

Im städtebaulichen Sanierungsgebiet Hechtviertel wurden im Laufe von fünf Jahren sieben Maßnahmen vollständig und acht Maßnahmen teilweise umgesetzt. Obwohl die Umsetzung eines Teils der Maßnahmen noch aussteht, sind bei der Lärmminderung bereits gravierende Fortschritte erreicht worden. So nahmen die Schallpegel an mehreren Straßen um bis zu 9 dB(A) ab. Der Anteil der von Verkehrslärm sehr stark bzw. stark betroffenen Bürger sank zwischen 1998 und 2003 von ursprünglich 58 Prozent auf jetzt nur noch 38 Prozent. 62 Prozent der Wohnbevölkerung fühlen sich nur noch schwach bzw. überhaupt nicht betroffen.

Von den 25 Maßnahmen aus dem Lärmminderungsplan für Striesen-Ost und angrenzende Gebiete von Blasewitz wurden seit dem Jahr 2005 bereits dreizehn vollständig und zwei teilweise umgesetzt.

Foto: Hechtstraße

Belagwechsel und Verkehrsberuhigung vor der Schule Hechtstraße





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