Planungsinhalt
Die Ausschreibung der Leistungen zur Erarbeitung des VEP 2025plus der Landeshauptstadt Dresden erfolgte eropaweit in einem 2-stufigen Verfahren. Die erste Stufe, Teilnahmewettbewerb, wurde Ende 2010 abgeschlossen. Im Anschluss daran wurde ein Verhandlungsverfahren bis März 2011 geführt. Im April 2011 erfolgte die Auftragsvergabe an das Planerkonsortium Ingenieurgruppe IVV GmbH & Co. KG Aachen und IVAS Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen und -systeme Dresden.
Die Erarbeitung des VEP durch das Planerkonsortium IVV Aachen und IVAS Dresden läuft seit Ende April 2011.
Der Planungsprozess erfolgt in den Arbeitspaketen:
- Problem- und Mängelanalyse,
- Erstellung eines vereinfachten Verkehrsmodells,
- Szenariendefinition und Enwicklung von Maßnahmebündeln,
- Szenarienbewertung und Erarbeitung eines Vorzugsszenarios,
- Erarbeitung der Strategie und des Handlungskonzeptes Verkehr 2025.
Grundlage der Erarbeitung sind die vom Stadtrat im März 2011 beschlossenen „Ziele für die künftige Verkehrsentwicklung der Landeshauptstadt Dresden für den Zeithorizont 2025 und darüber hinaus“.
- Beschlussausfertigung Stadtrat (V0811/10) (*.pdf, 22 KB)
Der Lenkungskreis und der Runde Tisch begleiten die Erarbeitung des VEP durch das Planerkonsortium.
Ein wissenschaftlich-methodenorientierter Austausch des Planerkonsortiums mit dem Wissenschaftlichen Beirat erfolgt in Workshops zu den einzelnen Arbeitspaketen.
Der Bearbeitungsfortschritt ist hierunter beschrieben:
Am 12.10.2010 fand eine Podiumsdiskussion zum VEP 2025plus im Plenarsaal des Dresdner Neuen Rathauses statt. Im Podium diskutierten für den Runden Tisch VEP Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann (Wissenschaftlicher Beirat), Holger Dehnert (AG Verkehrsträger), Dr. Ditmar Hunger (AG Stadtqualität), Helmut Gille (AG Verkehrs- und Wirtschaftsverbände) und Baubürgermeister Jörn Marx. Es moderierte Erhart Pfotenhauer.
Im Fokus der Diskussion standen folgende Schwerpunkte:
- Was ist unter kommunaler Verkehrsentwicklungsplanung zu verstehen?
- Was will die Verkehrsentwicklungsplanung erreichen und welches sind ihre wichtigsten Bausteine?
- In welchen Schritten und in welchem Zeitraum erfolgt die Bearbeitung bzw. die Entwicklung des VEP2025plus?
- Was sind in Dresden die zentralen Herausforderungen, denen sich die Verkehrsentwicklungsplanung stellen muss?
Die Veranstaltung mit etwa 100 Teilnehmern war geprägt von einer sachlichen Diskussion und weitgehendem Konsens zu den Zielen der zukünftigen Dresdner Verkehrsentwicklung. Es wurde u. a. herausgestellt, dass Verkehr eine dienende Funktion hat, er dient der Sicherung der Mobilität der Bürger und der Wirtschaft. Der VEP ist als Rahmenplan zu verstehen, als Grundlage für den Erhalt der Mobilität – bezahlbar, sicher und umweltschonend. Die Podiumsteilnehmer bekräftigten, dass dies nur mit einem vernetzten intelligenten Stadtverkehrssystem erreicht werden kann, dass innovative Lösungen implementiert. Dafür soll mit dem VEP 2025plus für Dresden ein tragfähiges Konzept entwickelt werden – partnerschaftlich mit Beteiligung der Öffentlichkeit in einem kontinuierlichen Prozess. Die Podiumsdiskussion war ein guter Auftakt dafür.
- Dokumentation der Podiumsdiskussion 12.10.2010 (*.pdf, 1157 KB)


