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Methodik

Der Methodische Bearbeitungsansatz geht davon aus, auf der Basis des Verkehrskonzeptes 2003 und weiterer wichtiger Grundlagen (von Dokumenten der Landeshauptstadt Dresden wie Flächennutzungsplan, Luftreinhalteplan, Masterplan Lärmminderung bis hin zu übergreifenden Dokumenten wie dem Grünbuch Mobilität der EU-Kommission – um nur einige zu nennen) den Verkehrsentwicklungsplan 2025plus für Dresden aufzustellen. Die Erarbeitung des VEP 2025plus erfolgt nach dem dafür üblichen Vorgehen, beginnend mit der Vororientierung (Auftaktphase), der Problem- und Mängelauflistung (Analyse- bzw. Problemphase), der Maßnahmeuntersuchung (Konzeptphase), der Abwägung und Entscheidung (Entscheidungs- und Beschlussphase) sowie später der Umsetzung und Wirkungskontrolle (Evaluierungsphase). Bestandteil jeder dieser Arbeitsphasen ist eine adäquate Öffentlichkeitsarbeit.

Das Aufstellen des VEP kann und darf nicht nur an einer einfachen verkehrsplanerischen Bearbeitung festgemacht werden. Es ist vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Rahmenbedingungen und Herausforderungen von hoher Wichtigkeit, von Anbeginn an auf eine breite Beteiligung von Fach- und Sachkompetenz aus unterschiedlichen fachlichen und gesellschaftlichen Ebenen heraus aufzubauen und auf eine fundierte, kompromissorientierte Moderation zu setzen. Dies beinhaltet die Analyse von Problemen und Mängeln im Dresdner Verkehrssystem, das Aufstellen von Zielen und Prioritäten für die künftige Verkehrspolitik, das Bestimmen von Entwicklungsszenarien sowie teilweise auch das Ableiten von Handlungsstrategien. Aus diesem Grunde sind in Dresden - analog zu anderen Städten, die Verkehrsentwicklungspläne aufstellen – Verkehrsträger, Fachbehörden, Fachverbände, Vereine, Institutionen, Kammern, Stadtratsfraktionen, Wissenschaft, Gebietskörperschaften und Vertreter weiterer Interessen gebeten worden, sich aktiv in die Erarbeitung des VEP 2025plus einzubringen.

In der Landeshauptstadt Dresden haben sich dazu eine Reihe von Gremien gebildet, die das Aufstellen des VEP 2025plus aktiv gestalten, begleiten und letztlich dem Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden Empfehlungen für dessen Entscheidungsfindung geben. Die Gremienarbeit bedarf hierbei einer effizienten Organisationsstruktur, die die Aufgaben jedes Gremiums sowie ihr Zusammenwirken regelt.