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Sanierungsgebiet Neumarkt

Gebietsgrenzen

Gebietsgrenzen

Hier können Sie die detaillierte Gebietskarte des Sanierungsgebietes im PDF-Format herunter laden oder sich im Themenstadtplan die Sanierungsgebiete genauer ansehen.

Gebietstypik

Das Sanierungsgebiet ist eine 34 ha große innerstädtische Fläche zwischen Brühlscher Terrasse, Wilsdruffer Straße,  St. Petersburger Straße und Sophienstraße. Dieser Bereich war bis zur Zerstörung am 13. Februar 1945 ein geschlossenes Flächendenkmal bürgerlicher Barockbaukunst von europäischem Rang, geprägt durch drei in sich gefasste Plätze, den Jüdenhof, den Neumarkt und An der Frauenkirche, die ineinander übergehen. Herzstück und Seele des Platzes bildete die Frauenkirche.

Der Wiederaufbau des Neumarktgebietes gehört zu den zentralen Themen der Dresdner Stadtentwicklung in den nächsten Jahren. Der Wiederaufbau der Frauenkirche hat dabei das entscheidende  Signal gesetzt. Vor allem private Bauherren sollen den Wiederaufbau der acht ausgewiesenen Quartiere auf Grundlage des städtebaulich-gestalterischen Konzeptes i. V. m. Bebauungsplänen, insbesondere vorhabenbezogen,  realisieren.

Kontakt

Landeshauptstadt Dresden
Stadtplanungsamt
Abteilung Stadterneuerung
Frau Grosche

Postanschrift 
Postfach 12 00 20
01001 Dresden
Besucheranschrift 
Freiberger Straße 39
01067 Dresden
5. Etage, Zimmer 5321
Stadtplan 
Stadtplan
Telefonnummer 
0351-4883642
Faxnummer 
0351-4883816
Barriereführer-ID 
Zugang für Körperbehinderte

Kontakt

Sanierungsbeauftragter

STESAD GmbH

Postanschrift 
Königsbrücker Straße 17
01099 Dresden
Stadtplan 
Stadtplan
Telefonnummer 
0351-4947350
Faxnummer 
0351-4947360

Am 17.01.2002 hat der Stadtrat das überarbeitete städtebaulich-gestalterische Konzept erneut beschlossen.
In seiner Sitzung am 7. November 2002 beschloss der Stadtrat nunmehr für das Gebiet um die Frauenkirche die förmliche Festlegung eines Sanierungsgebietes (Durchführung im Vereinfachten Sanierungsverfahren gem. § 142 Absatz 2 Baugesetzbuch) mit der Bezeichnung „Dresden S 10, Dresden - Neumarkt", um somit auch die finanziellen Rahmenbedingungen zur zügigen Umsetzung der Erneuerungsziele zu schaffen.
Entsprechend der besonderen Bedeutung des Gebietes sollen die städtebaulichen Missstände und Funktionsschwächen behoben werden. 

Die kommunalen Aufgaben und der Einsatz von Städtebaufördermitteln konzentrierten bzw. konzentrieren sich insbesondere auf die Gestaltung des öffentlichen Raumes durch Verbessung, Herstellung und Änderung von Frei- und Verkehrsanlagen, auf den Wiederaufbau der Frauenkirche, auf die Erhaltung von Gemeinbedarfseinrichtungen (z. B. Stadtmuseum, Studentenclub Bärenzwinger e. V., Kulturpalast) und Ordnungsmaßnahmen zur Neuordnung der Quartiere (z. B. Abbruch Wohnhaus Wilsdruffer Str. 12 für die Errichtung von Hotel de Saxe').

Im Zeitraum von 2003-2008 wurden ca. 21 Mio. EUR (3/3 - Bund/Land/Stadt) Städtebaufördermittel eingesetzt..

Der Wiederaufbau der Quartiere (Neubauten) ist im Rahmen der Städtebauförderung nicht zuwendungsfähig. Die privaten Bauherren provitieren aber von den zeitnah realisierten städtischen Erschließungsmaßnahmen zur Herstellung und Verbesserung des öffentlichen Raumes und zur Erschließung der Quartiere. 

Mit dem Wiederaufbau des Neumarktgebietes wird ein wesentlicher Beitrag zu einer lebendigen und attraktiven Innenstadt verwirklicht. In Verpflichtung gegenüber der berühmten historischen Altstadt und mit Blick auf die künftigen Anforderungen an das Zentrum der Landeshauptstadt stellt sich Dresden mit großem Engagement einer außerordentlich spannenden und faszinierenden Aufgabe seiner Stadtentwicklung. 

Abbruch Wilsdruffer Straße 12

Abbruch Wilsdruffer Straße 12

Hotel de Saxe

Hotel de Saxe

Kulturpalast

Kulturpalast


Panoramblick

Panoramablick vom Neumarkt am 30.03.2009 vom Jüdenhof bis Heinrich-Schütz-Haus




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