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Sanierungsgebiet Cossebaude

Gebietsgrenzen

Gebietsgrenzen

Hier können Sie die detaillierte Gebietskarte des Sanierungsgebietes im PDF-Format herunter laden oder sich im Themenstadtplan die Sanierungsgebiete genauer ansehen.

Gebietstypik

Cossebaude war bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ein Bauerndorf, in dem auch Weinbau betrieben wurde, bis die Reblaus nach 1880 alle Weinstöcke vernichtete. An ihrer Stelle wurden Obstbäume gepflanzt.

Der Bau der Eisenbahnstrecke Dresden-Coswig über Cossebaude im Jahr 1875 beschleunigte die Ansiedlung von Industriebetrieben. Durch die räumlich beengte Lage im Elbtal entstand eine verdichtete Siedlungsstruktur. In den Jahren nach der Wende hat Cossebaude besonders als Wohnstandort eine rasante Entwicklung erfahren. Viele Dresdner Einwohner haben in Cossebaude gebaut. Cossebaude erhielt bei der Eingliederung nach Dresden den Status einer Ortschaft. Das Sanierungsgebiet, welches den wesentlichen Teil der alten Stadt umfasst, wird durch den durch Cossebaude fließenden Lotzebach geprägt.

Bild: Talstraße unsaniert

Talstraße alt

Bild: Talstraße saniert

Talstraße neu

Zur hohen Wohn- und Lebensqualität trägt auch das landschaftlich schöne Umland – Elbauen, Weinberge, Streuobstwiesen, Villen und Gärten mit altem Baumbestand - bei. Die lockere, durch typische Blockvillen gekennzeichnete Gründerzeitbebauung im Sanierungsgebiet, in dem eine Vielzahl von Gebäuden unter Denkmalschutz stehen, wird geprägt durch großzügige, meist private Grünbereiche.
Daneben finden sich kleinere Wohnhäuser mit ausgeprägt ländlichem Charakter bzw. landwirtschaftlich genutzte Höfe, zu denen der Dreiseitenhof als besonders interessante Variante zählt.

Ziele

Ziel der Sanierung ist die Erhaltung der historisch wertvollen Wohngebäude. Neubauten haben sich in die bestehende Gebietsstruktur einzufügen, wobei Nachahmungen unerwünscht sind.

Die Grünstruktur ist zu erhalten und durch weitere Baumpflanzungen zu ergänzen.

Das Wohnumfeld ist durch Neugestaltung der Straßen und des Angers zu verbessern.

Die Versorgungsfunktion des Gebietes, möglichst mit Weiterentwicklung des kleinen Ortszentrums, ist zu erhalten und auszubauen.

Abgeschlossene Maßnahmen

  • Straßenraumgestaltung der Hauptstraße/Anger
  • Sanierung des Kindergartens Hauptstraße 12
  • Sanierung des Heimathauses Talstraße 5

Aktuelle Maßnahmen

  • Gestaltung des öffentlichen Platzes Talstraße 12
  • Straßenbaumaßnahme Brauergasse (2. BA)

Weitere Informationen zum Download:

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Talstraße 1

Talstraße 1, öffentlicher Platz





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