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"Soziale Stadt" - Gebiete

Das Programm „Soziale Stadt"

In vielen Städten kam es seit den 1990er Jahren zu umfassenden Veränderungen in der Lebensweise, den Wohnansprüchen und der Entwicklung der Bevölkerung. In diesem Zusammenhang entwickelten sich einzelne Quartiere aufgrund komplexer städtebaulicher Probleme, einer mangelhaften infrastrukturellen Ausstattung und sozialen Schwierigkeiten zu besonders benachteiligten Stadtteilen. Eine eher negativ gefärbte Wahrnehmung dieser Quartiere in der Bevölkerung war und ist zudem die Folge.

Um den Defiziten in den Quartieren zu begegnen und die Lebensbedingungen vor Ort umfassend zu verbessern, wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Länder das Städtebauförderungsprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" entwickelt. Dieses Programm startete im Jahr 1999.

Kontakt

Landeshauptstadt Dresden
Stadtplanungsamt
Abteilung Stadterneuerung
Frau Kathrin Kircher

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Stadtplan
Telefonnummer 
0351-4883621
Faxnummer 
0351-4883816
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Zugang für Körperbehinderte

Das breite Spektrum der Probleme, aber auch der Potenziale, auf Basis derer die Programmgebiete der Sozialen Stadt ausgewählt und abgegrenzt worden sind, spiegelt sich in den Handlungsfeldern und vielfältigen Projekten, die zur Lösung der Probleme und Erschließung der Potenziale eingesetzt werden, wider.

Der integrative Ansatz des Förderprogramms besteht in der Bündelung der für die Stadtteilentwicklung relevanten Finanzen, wobei die Felder Wirtschaft, Wohnen, Arbeits- und Ausbildungsförderung, Familien- und Jugendhilfe, Sicherheit, Frauen, Umwelt sowie Kultur und Freizeit ganzheitlich und umfassend betrachtet werden. Ziel ist es dabei, die Aktivitäten und Maßnahmen in den verschiedenen sektoralen Handlungsfeldern im Stadtteil aufeinander abzustimmen.

Modellvorhaben

Die Möglichkeit, innerhalb des Programms Soziale Stadt auch Projekte und Maßnahmen im nicht-baulichen Bereich zu finanzieren, bietet das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung seit dem Jahr 2006 im Rahmen von Modellvorhaben an. Förderfähig sind Vorhaben, welche die Ziele des Integrierten Entwicklungskonzepts unterstützen und ohne die Förderung nicht oder nicht im vorgesehenen Umfang verwirklicht werden können. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen Integration von Zuwanderern, Beteiligung, Schule und Bildung, nachbarschaftliches Zusammenleben und sozialen Aktivitäten.

Weiterführende Informationen:




Ballett Revolution