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Blick in die Geschichte

Ursprünglich gehörte das Gebiet des heutigen Neumarktes nicht zur Stadt Dresden. Von diesem kleinen unregelmäßigen Platz zweigten etliche Straßen in Richtung Osten ab.

Die berühmte geschlossene Stadtkomposition des Neumarktes als Gesamtkunstwerk bildete sich in der Zeit August des Starken im frühen 18. Jahrhundert heraus. Hinsichtlich Gebäudehöhe, Fassadengliederung und Baumaterial wurde eine sehr homogene und ästhetische Gesamterscheinung erzielt, die zu den Höhepunkten barocker Stadtbaukunst zählt.
Das bedeutende, historisch gewachsene Stadtbild des Neumarktes blieb bis zur Zerstörung am 13. Februar 1945 in seiner geschlossenen urbanen Erscheinung erhalten.

Bild: Neumarkt 1990

Neumarkt 1990

Das monumentale Zentrum des Neumarktes bildete über zwei Jahrhunderte hinweg die Frauenkirche Dresden, erbaut von George Bähr.
Ihre mächtige runde Steinkuppel beherrschte nicht nur die Altstadtsilhouette, sondern gab den engen Gassen rund um den Neumarkt die vollendende Krönung.
Im Zweiten Weltkrieg, kurz nach der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945, stürzte die Frauenkirche nach schweren Feuerstürmen in sich zusammen.

Fast 50 Jahre lang bildete ihre Ruine ein eindrucksvolles Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung. 1994 begann ihr Wiederaufbau. 2005 wurde die Rekonstruktion unter Verwendung der Ruinenteile und des Trümmergesteins abgeschlossen.

Einhergehend mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche wurde die Diskussion um die Gestaltung ihrer Umgebung geführt.

Bild: Blick auf die Frauenkirche – Historische Abbildung

Blick auf die Frauenkirche – Historische Abbildung

Bild: Die Frauenkirche Februar 2005

Die Frauenkirche Februar