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Stadtteilentwicklungsprojekt Weißeritz

Impulse für den Dresdner Südwesten

Mit dem integrierten Stadtteilentwicklungsprojekt Weißeritz stellt sich die Stadt Dresden den Herausforderungen des Strukturwandels in den südwestlichen Stadtgebieten Löbtau, Plauen und Cotta. Finanziert durch Mittel des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung und Eigenmittel der Stadt Dresden werden eine Vielzahl von unterschiedlichen Maßnahmen und Projekten entwickelt und durchgeführt. Übergeordnetes Ziel ist der Abbau struktureller und gestalterischer Defizite im Weißeritzgebiet, ehemals die Wiege der Industrialisierung Dresdens, sowie die Stärkung vorhandener Potenziale. Die Maßnahmen und Projekte sind verschiedenen Handlungsfeldern zugeordnet und haben ganz unterschiedliche Maßstäbe. Die Bandbreite reicht von der Förderung kleinerer und mittlerer Untenehmen über infrastrukturelle Verbesserungen von Wohnumfeldqualitäten bis zur Anlage eines stadtteilübergreifenden Freiraumsystems, dem Grünzug Weißeritz.

Bild: Stadtteilentwicklungsprojekt Weißeritz

Die verheerenden Überschwemmungen und Zerstörungen durch das Hochwasser der Weißeritz im August 2002 haben zu einer weiteren Verschärfung der teilweise desolaten Nutzungsstruktur auf den Grundstücken entlang des Flusses geführt. Auch der Projektablauf verzögerte sich. Unter Einbezug eines neuen durch die LTV (Landestalsperrenverwaltung) erarbeiteten Hochwasserschutzkonzeptes für die Weißeritz werden durch verschiedene Maßnahmen und Projekte neue Impulse für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung der Wohnquartiere und gewerblichen Standorte entlang des Flusslaufs der Weißeritz gegeben.

Weiterführende Informationen zum Überschwemmungsgebiet Weißeritz sowie eine interaktive Karte finden Sie auf den Seiten des Umweltamtes der Landeshauptstadt Dresden.

Spielräume für Mitwirkung und Beteiligung

Bild: Stadtteilentwicklungsprojekt Weißeritz

Das Projekt versucht mit innovativen und flexiblen Ansätzen Spielräume für Engagement, Initiativen und Ideen der Bewohner und der örtlichen Wirtschaft schaffen.
An der Planung und Umsetzung der einzelnen Fördermaßnahmen wie auch an der weiteren Ausgestaltung des Gesamtprojekts werden deshalb alle wichtigen Akteure und Interessengruppen beteiligt:

  • Bewohner der Stadtteile Löbtau, Cotta und Plauen
  • Haus- und Grundbesitzer
  • Gewerbetreibende und Geschäftsinhaber
  • Vereine, Bürgerinitiativen und -gruppen
  • Kirchen, soziale und kulturelle Einrichtungen

Neue Formen der Zusammenarbeit

Um zur Mitwirkung anzuregen, werden neue Formen der Kooperation und Interaktion zwischen Stadtverwaltung, Bürgern und lokalen Interessengruppen oder Initiativen entwickelt oder erprobt, wie z.B.:

  • »Quartierstische« an den verschiedenen Wohn- und Gewerbestandorten des Projektgebiets, in denen Ideen, Vorschläge und Initiativen vorgestellt, diskutiert und abgestimmt werden können
  • Der »Bürgertreff« als Anlaufstelle für Beratung und Information über Einzelmaßnahmen und Fördermöglichkeiten
Luftbild vom betreffenden Gebiet

Quelle: Städtisches Vermessungsamt

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Geschäftsbereich Stadtentwicklung
Stadtplanungsamt
Abteilung Stadterneuerung
Thomas Pieper

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Beauftragt

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