Leipziger Vorstadt / Pieschen
Strukturwandel in Dresdens innenstadtnahen Problemgebieten
Die Stadt Dresden stellt sich den Herausforderungen der Strukturveränderungen in den innenstadtnahen gewerblich geprägten Stadtquartieren mit neuen stadtentwicklungspolitischen Ansätzen.
Das integrierte Stadtteilentwicklungsprojekt Leipziger Vorstadt / Pieschen umfasst weitreichende Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen für das Areal vom Bahnhof Dresden-Neustadt bis zum Gewerbegebiet Kaditz / Mickten. Der Schwerpunkt wird auf einen integrierten Planungsansatz gelegt, der die Unterstützung für die gewerbliche Wirtschaft, den Einsatz von Arbeitsförderungsmaßnahmen, sowie die funktionale und städtebauliche Strukturveränderung im Gebiet koordiniert und Synergieeffekte nutzt.

Pieschens Elbseite
Finanzielle Mittel zur Umsetzung
Möglich wird dieser Ansatz durch die finanzielle Förderung im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.
Der Förderantrag der Stadt Dresden wurde im Jahr 2001 vom Regierungspräsidium Dresden bewilligt. Das Stadtentwicklungsprojekt hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2008. Innerhalb dieses Zeitraums stehen ca. 6,8 Millionen Euro für die Planung und Umsetzung der verschiedenen Fördermaßnahmen zur Verfügung. Die Stadt beteiligt sich mit einem Viertel dieses Betrages am gesamten Finanzvolumen des Projektes.
Neue Ideen für Dresdens ältesten Industriebezirk

Projekt-Collage
Im Gegensatz zu den klassischen Sanierungsgebieten liegen die Schwerpunkte des Stadtteilentwicklungsprojektes neben baulichen Maßnahmen auch in der Förderung von Soziokultur und Unterstützung des ortsansässigen Gewerbes sowie der Neuansiedlung von Gewerbetreibenden.
Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, den ansässigen Unternehmern und den städtischen Partnern werden im ältesten Industriebezirk Dresdens Projekte realisiert, die für den zukunftsfähigen Prozess der Stadterneuerung in innenstadtnahen Problemgebieten stehen.
Ein Anspruch ist die Absicht, die lokalen Akteure Grundeigentümer, Gewerbetreibende, Investoren und Bewohner in einem noch größeren Umfang und frühzeitig in die Entwicklung einzubeziehen.
Das Besondere dieses Projektes der Stadterneuerung besteht in:
- der hohen Priorität der Entwicklung und Förderung der gewerblichen Strukturen durch die direkte Förderung von Unternehmen in Verbindung mit der Stabilisierung soziokultureller Strukturen und städtebaulicher Aufwertung
- der Möglichkeit zur Stabilisierung der bisheriger Erfolge in der Stadterneuerung (Sanierungsgebiet Pieschen) durch die Einbeziehung des weiteren Umfeldes
- der erstmaligen Verfügbarkeit von Fördermitteln der Europäischen Union für ein Gebiet der Stadterneuerung in Dresden.


Projektsteuerung
Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Stadtentwicklung
Stadtplanungsamt
Abteilung Stadterneuerung
Frau Birke
Herr Hofmann
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- Postfach 12 00 20
01001 Dresden - Besucheranschrift
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01067 Dresden - Stadtplan
- Stadtplan
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- 0351-4883624
0351-4883657 - Faxnummer
- 0351-4883816
- ahofmann@dresden.de
Gebietsbeauftragter
Contextplan
Herr Pfohl
- Postanschrift
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01099 Dresden - Stadtplan
- Stadtplan
- Telefonnummer
- 0351-6465987
- dd.pieschen@contextplan.de
