Kongresszentrum
Kongresszentrum – »Flamingo« für die westliche Innenstadt
Lange Zeit hörte die Innenstadt hinter dem Bau des Sächsischen Landtages auf. Der beeindruckende und die Stadtsilhouette prägende Erlweinspeicher lag ebenso brach wie die angrenzende Fläche zum Ostragehege.
Die Hochtief Projektentwicklung GmbH lobte 1998 für diesen Bereich einen Realisierungswettbewerb zum künftigen Kongresszentrum der Stadt aus. Die im Frühjahr 1999 prämierten Ergebnisse zeigen Möglichkeiten für die räumlich-funktionale Verbindung zwischen Innenstadt und Ostragehege auf.
Den 1. Preis erhielten die Hannoveraner Architekten H. Storch und W. Ehlers. Ihr Entwurf führt das durch vorangegangene Generationen eröffnete Thema der Stadtorientierung zum Fluss auf wirkungsvolle Weise fort. Mit dem neuen Bau entstand ein Pendant zur Brühlschen Terrasse. Eine großzügige, ansteigende Terrasse und ein gegenüber dem Elbufer weit zurückgesetzten schlanken „Hochbau“ bestimmen das Konzept. Die vorgelagerte Terrassenfläche dient zugleich als gebaute Struktur und städtischer Freiraum. Sie bietet für die Besucher des Kongresszentrums und für die Dresdner einen hervorragenden Ort mit schöner Perspektive auf das Elbpanorama.
Ein prägnanter, jedoch unaufdringlicher Höhe- und Endpunkt der Elbterrassen entstand im westlichen Abschnitt der Elbpromenade. Durch die scheinbar „schwebenden“ Decks wurde, verbunden mit einer hohen Transparenz der Gebäudetiefe und in spannungsvollem Gegensatz zur Masse des Erlweinspeichers (dem Kongresshotel), ein adäquates und attraktives Pendant zur Architektur des Landtags, dessen Sonderstellung gebührend beachtend, ausgebildet.
Baufortschritt am Kongresszentrum in Dresden
Mit dem ersten Spatenstich begann am 30. Mai 2001 der Bau des Kongresszentrums Dresden an der Neuen Terrasse.
»Dresden bekommt das attraktivste Kongresszentrum Deutschlands. Von heute an wird an diesem exklusiven Standort ein Gebäude errichtet, das Dresden erstmals die Möglichkeit gibt, große Veranstaltungen mit bis zu 5.000 Personen in niveauvoller Umgebung und modernstem Standard anzubieten.«
erklärte der damalige Oberbürgermeister Herbert Wagner anlässlich des feierlichen Aktes der Grundsteinlegung.
Der Rohbau musste insgesamt drei Hochwasser überstehen. Das Hochwasser vom August 2002 mit einem Pegelstand von 9,40 m führte dazu, dass die Bodenplatte durch zusätzliche Bohrpfähle verankert wurde und ein mobiles Spundwandsystem im Bedarfsfall ebenfalls für die Gebäudesicherung zum Einsatz kommen kann.
Drei Jahre nach Baubeginn wurde das Internationale Congress Center Dresden (ICD) am 26. Mai 2004 offiziell eröffnet.
Am 24. November 2004 wurde mit einem symbolischen ersten Spatenstich der Umbau des denkmalgeschützten Erlweinspeichers zum Kongresshotel begonnen. Die ersten Gäste zogen nach Abschluss der Umbauarbeiten im Frühjahr 2006 hier ein.
Betreiber für beide Einrichtungen ist die Maritim-Hotelgruppe. Bauherr des Kongresszentrums war die Objektgesellschaft Kongresszentrum Neue Terrasse Dresden.
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Innerstädtische Lage

Modellfoto Kongresszentrum

Kongresszentrum

Kongresszentrum Eingangsbereich
