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Wettbewerb für die neue Eissporthalle

Hier finden Sie Informationen über die Ergebnisse des 2003 durchgeführten Wettbewerbs zur Eissporthalle. Aktuelle Informationen zur Eissporthallte und zum Eislaufen finden Sie unter:

Anlass und Gegenstand des Verfahrens

Die vorhandene Eissporthalle im Sportpark Ostragehege liegt in der Flutrinne nordwestlich der Innenstadt. Aus Gründen des Hochwasserschutzes fordern das Stadtplanungsamt und die Untere Wasserbehörde schon seit Jahren die Verlegung der Eissporthalle aus dem Strömungsbereich der Flutrinne.
Nach dem Augusthochwasser 2002, das die alte Eishalle stark in Mitleidenschaft gezogen hat, beschloss die Stadt den Neubau einer Ersatzhalle.

Da mit der Eissporthalle noch weitere Sportobjekte aus der Flutrinne ausgelagert werden müssen, sollen mehrere Funktionen an einem Standort oberhalb der bestehenden Eisschnelllaufbahn konzentriert werden. Es soll ein multifunktionaler Komplex entstehen, der sich den aus folgenden Nutzungen zusammensetzt:

  • Eissporthalle mit Standardeisfläche 30 m x 60 m, mit Tribünen für ca. 3000 - 4000 Zuschauer und technisch/funktionaler Anbindung an die vorhandene Eisschnelllaufbahn
  • Trainingseisfläche 30 m x 60 m, mit Tribünen für max. 199 Zuschauer und funktionaler Anbindung an die Eissporthalle
  • Ballspieltrainingshalle 45 m x 67 m, mit ca. 400 Zuschauerplätzen
  • Zentrales Funktionsgebäude als Ersatzneubau für die Betreibung der in der Flutrinne verbleibenden Sportflächen, einschließlich zentral gelegener Funktionsräume zur Betreibung der drei Hallen sowie Personal-, Werkstatt- und Verwaltungsräumen des Sportstätten- und Bäderbetriebes und notwendiger Lagerräume/ -flächen

Zusätzlich zu den oben genannten Funktionen ist ein Technikbereich zur Betreibung aller Gebäude in Verbindung mit der vorhandenen Eisschnelllaufbahn geplant.

Näheres zu den in der Aufgabenstellung benannten städtebaulichen Rahmenbedingungen finden Sie hier:

Durchführung des Verfahrens

Auslober waren die Landeshauptstadt Dresden, vertreten durch den Eigenbetrieb Sportstätten- und Bäderbetrieb, in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt und dem Hochbauamt.

Es wurde ein Verhandlungsverfahren gemäß § 5 (1) VOF in 2 Phasen durchgeführt.
In der offenen Phase 1 wurden durch ein unabhängiges Auswahlgremium 12 Teilnehmer, die die Zugangskriterien erfüllten und die eine gestalterisch, wirtschaftlich und terminlich überzeugende Lösung der Aufgabe erwarten ließen, zur Bearbeitung der Phase 2 ausgewählt.
Unter Zugrundelegung der GRW 1995 wurde die Phase 2 gemäß Punkt 2.4.1 (3) der GRW als beschränkter Wettbewerb im Rahmen des Verhandlungsverfahrens durchgeführt (04.06.-05.08.2003).

Die Wettbewerbsaufgabenstellung beinhaltete Bedingungen wie ein festes Budget in Höhe von 12,5 Mio. Euro für den Neubau und 4,0 Mio. Euro für das neue Funktionsgebäude.
An der ersten Stufe des Verfahrens beteiligten sich 132 Bewerber. Das Auswahlgremium wählte zwölf Architekturbüros aus, die sich in der zweiten Stufe am Architekturwettbewerb beteiligten.

Ergebnisse

Im August 2003 wurde der Wettbewerb wie folgt entschieden:

1. Preis: Architekturbüro Schulitz+Partner, Braunschweig

Hier auch mit Darstellung der drei Ebenen:

Modellfoto 1. Preis

Modellfoto 1. Preis

2. Preis: dd1-Architekten, Helfrich, Schmidt und Strauss, Dresden

Modellfoto 2. Preis

Modellfoto 2. Preis

3. Preis: Architekten Schmidt-Schicketanz und Partner, München

Modellfoto 3. Preis

Modellfoto 3. Preis

4. Preis: Schuster Architekten, Düsseldorf

Modellfoto 4. Preis

Modellfoto 4. Preis

Ankauf: Joppien Keuthage Architekten, Berlin

Modellfoto Ankauf 1002

Modellfoto Ankauf 1002

Ankauf: Gerber Architekten, Dortmund

Modellfoto Ankauf 1006

Modellfoto Ankauf 1006

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Abteilung Technik
Herr Nestler

 
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