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Strategie und Ziele

Das vom Stadtrat im Mai 2002 verabschiedete Projektkonzept stellt einen für Dresden bisher neuen Ansatz der Statteilentwicklung dar. Es bietet mit den zur Verfügung stehenden Fördermitteln der EU in Höhe von 10 Mio. Euro die Möglichkeit, Stadtentwicklung nicht nur als rein städtebauliches Anliegen zu begreifen, sondern auch die wirtschaftlichen und sozialen Belange mit einzubeziehen. Folgende Handlungsfelder sollen in Angriff genommen werden:

  • Förderung von Wirtschaft und Beschäftigung
  • Verbesserung der städtebaulichen Situation
  • Verbesserung der technischen und sozialen Infrastruktur
  • Verbesserung der Umwelt- und Wohnumfeldsituation
  • Förderung der Soziokultur

Wichtig während der gesamten Projektlaufzeit sind Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung. Innerhalb eines Gesamtzeitraumes von 5 bis 7 Jahren sollen private und öffentliche Akteure und Initiativen in den Entwicklungsprozess eingebunden werden.

Die Strategie zur Umsetzung des Stadtteilentwicklungsprojektes Weißeritz wird im so genannten Feinkonzept, welches vom Stadtplanungsamt und dem Büro für Umweltplanung und Stadtentwicklung (BUS) erarbeitet wurde, definiert. Das Feinkonzept setzt einen Rahmen, in dem entsprechende Maßnahmen aufgezeigt, weiterentwickelt und an die zukünftigen Entwicklungen angepasst werden können.
Denn im Projektzeitraum ist mit Entwicklungen und Veränderungen zu rechnen, die heute noch nicht erkennbar sind.

Der finanzielle Rahmen des Projektes ist auf die beschriebenen Maßnahmen zugeschnitten. Die Maßnahmen mit großer Priorität sind bereits konkret beschrieben, und ihre Umsetzung wird betrieben. Die Maßnahmen mit geringerer Priorität können sich im Zuge der Entwicklung noch verändern und konkretisieren. Sollten sie sich als nicht umsetzbar erweisen, so wird versucht, entsprechende Alternativmaßnahmen zu entwickeln. Denkbare Alternativen werden aufgezeigt, aber bewusst nicht konkretisiert.

Das Feinkonzept ist somit nicht nur ein Maßnahmenkatalog; es bietet vielmehr eine Palette von Zielen für das Projektgebiet und somit einen Rahmen, in dem Abweichungen und Variationen des Konzeptes kontrolliert und koordiniert werden können.

Ziele

Für die Revitalisierung des Projektgebietes werden u.a. folgende Ziele verfolgt:

  • Stärkung von Löbtau und Plauen als attraktive Wohngebiete durch Maßnahmen der Wohnumfeldverbesserung, die die bereits laufenden Sanierungsverfahren ergänzen
  • Verbesserung der Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Aktivitäten mit besonderem Schwerpunkt auf der Sicherung bestehender Arbeitsplätze
  • Aufwertung des Landschafts- und Stadtraums entlang der Weißeritz durch Ausbildung eines Grünzugs vom Plauenschen Grund bis in die Innenstadt
  • Verbesserung der Verkehrserschließung von Gewerbestandorten und Entlastung von Wohnquartieren durch Öffnung neuer Verkehrsverbindungen

Für das Projekt stehen bis 2006 bisher Mittel in Höhe von 10 Mio. Euro zur Verfügung, wobei bis 2008 Maßnahmen abfinanziert werden können. Die Mittel werden zu 75 Prozent aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und zu 25 Prozent aus Haushaltsmitteln der Stadt Dresden finanziert.

Bebauung an der Weißeritz
Geschäft an der Kesselsdorfer Str.
Kohlebahnhof
Altplauen
Plauenscher Grund von oben
Lochfassade Oederaner Str.
Glaswerk




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