Wirtschaftsstandort
Kompetenzfeld Biotechnologie / Life Sciences
Die 120jährige Erfolgsgeschichte der Dresdner Pharma-Industrie findet dank international beachteter Spitzen-
forschung im Bereich Biotech/Life Sciences ihre Fortsetzung.

Der Name Karl August Lingner, Industrieller und Gründer des Deutschen Hygiene-Museums, ist mit der Tradition der Arzneimittelherstellung in Dresden untrennbar verbunden.
1911 richtete er in seinen chemischen Laboratorien eine bakteriologische Abteilung ein, die Keimzelle für die Gründung des Sächsischen Serumwerkes und des Institutes für Bakterio-Therapie.
Als Tochterunternehmen von GlaxoSmithKline entwickelt und produziert das Sächsische Serumwerk heute alle Grippeimpfstoffe des Konzerns.
1874 begründete Friedrich von Heyden mit der technischen Salicylsäuresynthese die moderne pharmazeutische Industrie.
Aus seiner 1835 in Dresden gegründeten Drogerie- & Färbewaren-Handlung Gehe & Co. und der Firma Dr. Madaus & Co. entstand das Arzneimittelwerk Dresden (AWD). Das Dresdner Unternehmen gehört heute zur MENARINI von Heyden-Gruppe.
Auch die APOGHEPHA Arzneimittel GmbH, spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten im Bereich Urologie, Gynäkologie und Herz/Kreislauf, blickt auf mehr als 120 Jahre Firmengeschichte zurück.
Unternehmen
Heute gehen die Kompetenzen am Standort Dresden weit über die reine Pharmaindustrie hinaus. Im Fokus des aufstrebenden jungen Clusters Life Sciences/Biotechnologie stehen die Bereiche
- Molekulares Bioengineering
- Regenerative Medizin
- Tissue Engeneering und Stammzellenforschung
In diesen Bereichen arbeiten moderne Zellbiologie, Genetik und Ingenieurwissenschaften sowohl in Forschung als auch industrieller Verwertung beispielhaft zusammen.
Forschung
Entscheidender Motor ist die Spitzenforschung. Die Initialzündung hierfür war die Ansiedlung des Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik.
Zusammen mit dem Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien, dem DFG Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden sowie dem Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden wurde ein einzigartiges Forschungsnetzwerk geschaffen.
Ausbildung
Spezialisierte Lehrangebote sorgen für eine kontinuierliche Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs. Sie umfassen spezialisiertes Abitur, Berufsausbildung und Studium sowie Doktorandenprogramme.
Netzwerke
Für die effektive Umsetzung von Forschungsergebnissen in konkrete Produkte spielt die gute Vernetzung der Akteure eine wichtige Rolle. Im Netzwerk biosaxony e.V. kooperieren Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft.
Kontakt
André Hofmann
Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Wirtschaft
Amt für Wirtschaftsförderung
Abt. Wirtschaftsstrategie und Marketing
Kompetenzfeldmanager

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- Internetadresse
- www.dresden.de/bio
Downloads
- »Lebendige Wissenschaft – Biotechnologie in Dresden«
Broschüre (*.pdf, 2188 KB)
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Foto: Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG), Dresden
