Wirtschaftsstandort
Kompetenzfeld Nanotechnologie / Neue Werkstoffe / Photovoltaik
Nanotechnologie, Werkstoffentwicklung und Photovoltaik sind drei High-Tech-Bereiche, in denen Dresden in der ersten Liga spielt.

Dies ist nicht nur ein Qualitätssiegel für die Branche selbst, sondern gleichzeitig ein Grund, warum Dresden auch auf anderen Wirtschaftsfeldern besonders dynamisch agiert.
Innovationen im Nanometer-Bereich spielen in vielen anderen Branchen eine Schlüsselrolle, etwa Mikroelektronik, Biotechnologie, Maschinen-, Anlagen- und Automobilbau oder der Luft- und Raumfahrttechnik.
Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen fördern die interdisziplinäre, produktive Zusammenarbeit der Akteure und ermöglichen Spitzenleistungen.Nanotechnologie in Dresden - eine Hochtechnologieregion setzt weltweit Impulse
Neben der sehr hohen Dichte an außeruniversitären Forschungseinrichtungen, tragen die enge Verflechtung und Kommunikation von Forschung und Industrie in zahlreichen themenspezifischen Netzwerken zu einem außerordentlich innovativen Klima bei.
Themenschwerpunkte der Nanotechnologie-Akteure in der Region stellen die Herstellung dünner Schichten und Schichtsysteme dar. Die Anwendungen reichen von Nanoelektronik über Optik bis hin zu neuen Photovoltaik-Technologien. Auch auf dem Gebiet der Nanoanalytik besitzt Dresden im europäischen Maßstab seit vielen Jahren besondere Kompetenzen: Acht Dresdner Fraunhofer-Institute sowie drei Fakultäten der TU Dresden bündeln ihr Know-how im Fraunhofer-Cluster Nanoanalytik und stellen der Industrie ein attraktives Kompetenzzentrum für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung zur Verfügung.
Am Standort hat sich auch ein international renommierter Fachkongress zum Thema Nanotechnologie etabliert: Die Nanofair, welche vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik Dresden und der Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit weiteren Partnern organisiert wird.
Neue Werkstoffe - Dresdner Innovationen als „Motor" für die Industrie
Die Entwicklung neuer Produkte wird maßgeblich durch die Entwicklung neuer Werkstoffe und Materialien bestimmt. In Dresden bringen bereits mehr als 1.000 Werkstoffforscher ihr Know-how in diesen Prozess mit ein. Der Standort verfügt über eine einzigartige Forschungslandschaft mit einem optimalen Mix aus angewandter und Grundlagenforschung.
Grundlagenforschung für Materialien wird von den drei Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft sowie zwei Instituten der Leibniz-Gemeinschaft betrieben, welche übrigens auch ihre jeweils bundesweit größten Institute sind. Im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf können die Wissenschaftler auf eine europaweit einzigartige Infrastruktur zurückgreifen.
Zu den Schwerpunkten der Dresdner Material- und Werkstoffforschung zählen die Gebiete Nanotechnologie, keramische Werkstoffe, Polymere, Hochtemperatursupraleiter, Biomaterialien, erneuerbare Energien und Leichtbau. Zahlreiche Aus- und Neugründungen sowie Kooperationen mit etablierten Unternehmen bezeugen den erfolgreichen Transfer in Produktanwendungen.
Photovoltaik: Dresden - Technologieleuchtturm im Solarvalley Mitteldeutschland
»Solartechnik aus Sachsen setzt die Welt unter Strom«, titelte das Handelsblatt Ende Mai 2009. Dafür gibt es mehrere Gründe: Die Region Dresden-Freiberg besitzt eine einzigartige Kombination aus Photovoltaik-Zulieferern, -Produzenten und -Forschern. Das heißt, die Photovoltaik-Industrie bildet hier die vollständige Wertschöpfungskette sowohl der kristallinen Silizium- als auch der Dünnschicht-Photovoltaik ab. Als größter Mikroelektronik-Cluster in Europa verfügt das Zentrum von Silicon Saxony selbstredend über eine herausragende Silizium-Kompetenz.
Auch vier der weltweiten Top zehn Anlagenbauer für Photovoltaik sind in Dresden aktiv. Neunzehn Forschungseinrichtungen der Region beschäftigen sich mit Photovoltaik-Projekten. Als Ergebnis ist die Dresdner Photovoltaik-Technologiepalette in ihrer Breite und Qualität einzigartig. Dresdner Spezialität sind die Photovoltaik-Technologien von Morgen, beispielsweise die Dünnschicht- sowie die Organische Photovoltaik.
Aktuelles Projekt ist der Aufbau eines Fraunhofer-Zentrums für ressourcenschonende Energie-Technologien - das Fraunhofer-RESET. Es wird von drei Dresdner Fraunhofer-Instituten initiiert. Photovoltaik wird hier eines der Hauptthemen sein. Der Technologievorsprung soll in enger Kooperation mit ansässigen Unternehmen und Anlagenbauern weiter ausgebaut werden.
Man schaut aber auch gern über den Tellerrand: Die Dresdner Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind bekannt für ihre gute Zusammenarbeit in Branchennetzwerken und gefragte Partner in überregionalen Kooperationsprojekten. So bringen sich die Akteure der Region u. a. intensiv in das Spitzenclusterprojekt Solarvalley Mitteldeutschland ein.
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Kontakt
Sabine Lettau-Tischel
Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Wirtschaft
Amt für Wirtschaftsförderung
Abt. Wirtschaftsstrategie und Marketing
Kompetenzfeldmanager

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Broschüre (*.pdf, 829 KB) - »Mit Effizienz und Energie – Photovoltaik in Dresden«
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