Dresdner Kompetenzfelder
Neue Werkstoffe / Nanotechnologie/ Photovoltaik
Werkstoffentwicklung, Nanotechnologie sowie Photovoltaik stellen drei Hochtechnologiebereiche dar, in denen Dresden in vorderster Liga agiert. Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen fördern die interdisziplinäre, produktive Zusammenarbeit der Akteure und ermöglichen Spitzenleistungen.
Neue Werkstoffe - Dresdner Innovationen als „Motor" für die Industrie
Die Entwicklung neuer Produkte wird maßgeblich durch die Entwicklung neuer Werkstoffe und Materialien bestimmt. In Dresden bringen bereits mehr als 1000 Werkstoffforscher ihr Know-how in diesen Prozess mit ein. Der Standort verfügt über eine einzigartige Forschungslandschaft mit einem optimalen Mix aus angewandter und Grundlagenforschung.
Die Fraunhofer-Gesellschaft FhG- größte europäische Einrichtung für angewandte Forschung - betreibt 11 ihrer insgesamt 60 deutschen Institute in Dresden. Damit verfügt der Standort über die größte lokale Ballung der FhG in Deutschland.
Grundlagenforschung für Materialien wird von den 3 Einrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft sowie drei Instituten der Leibnitz-Gemeinschaft betrieben - von letzterer arbeiten die drei größten Institute am Standort. Das Leibniz-Forschungszentrum Dresden mit seinen einzigartigen Großforschungsgeräten wird 2011 in die Trägerschaft der Helmholtzgesellschaft übergehen.
Zu den Schwerpunkten der Dresdner Material- und Werkstoffforschung zählen die Gebiete Nanotechnologie, keramische Werkstoffe, Polymere, Hochtemperatursupraleiter, Biomaterialien, erneuerbare Energien und Leichtbau. Zahlreiche Aus- und Neugründungen sowie Kooperationen mit etablierten Unternehmen bezeugen den erfolgreichen Transfer in Produktanwendungen.
Nanotechnologie in Dresden - eine Hochtechnologieregion setzt weltweit Impulse
Rund 90, der bundesweit 750 Nanotechnologie-Unternehmen kommen aus der Region Dresden. Dabei gehört Dresden neben Berlin zu den bundesweit gründungsintensivsten Regionen in Deutschland. Rund 20 Start-ups wurden in den letzten Jahren hier lt. einer aktuellen Studie gegründet. Neben der sehr hohen Dichte an außeruniversitären Forschungseinrichtungen, tragen die enge Verflechtung und Kommunikation von Forschung und Industrie in zahlreichen themenspezifischen Netzwerken zu einem außerordentlich innovativen Klima bei.
Themenschwerpunkte der Nanotechnologie-Akteure in der Region stellen die Herstellung dünner Schichten und Schichtsysteme dar. Die Anwendungen reichen von Nanoelektronik über Optik bis hin zu neuen Photovoltaik-Technologien. Auch auf dem Gebiet der Nanoanalytik besitzt Dresden im europäischen Maßstab seit vielen Jahren besondere Kompetenzen. Seit Sommer 2009 bündeln acht Dresdner Fraunhofer-Institute sowie drei Fakultäten der TU Dresden ihr Know-how im Fraunhofer-Cluster Nanoanalytik und stellen der Industrie ein attraktives Kompetenzzentrum für anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung zur Verfügung.
Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik Dresden und die Landeshauptstadt Dresden organisieren gemeinsam mit weiteren Partnern seit 2002 die Nanofair - einen internationalen Nanotechnologiekongress.
Photovoltaik: Dresden - Technologieleuchtturm im Solarvalley Mitteldeutschland
»Solartechnik aus Sachsen setzt die Welt unter Strom«, titelte das Handelsblatt Ende Mai 2009. Dafür gibt es mehrere Gründe: Die Region Dresden-Freiberg besitzt eine einzigartige Kombination aus Photovoltaik-Zulieferern, -Produzenten und -Forschung. Das heißt, die Photovoltaik-Industrie der Region bildet die vollständige Wertschöpfungskette sowohl der kristallinen Silizium- als auch der Dünnschicht-Photovotaik ab. Als größter Mikroelektronik-Cluster in Europa verfügt die Region über eine herausragende Silizium-Kompetenz. Auch vier der Top zehn Anlagenbauer für Photovoltaik weltweit sind in Dresden aktiv. Neunzehn Forschungsreinrichtungen der Region beschäftigen sich mit Photovoltaik-Projekten. Als Ergebnis ist die Dresdner Photovoltaik-Technologiepalette ist in ihrer Breite und Qualität einzigartig. Dresdner Spezialität sind die Photovoltaik-Technologien von Morgen, beispielsweise die Dünnschicht- sowie die Organische Photovoltaik.
Aktuelles Projekt ist der Aufbau eines Fraunhofer-Zentrums für ressourcenschonende Energie-Technologien - das Fraunhofer-RESET. Es wird von drei Dresdner Fraunhofer-Instituten initiiert. Photovoltaik wird eines der Hauptthemen sein. Der Technologievorsprung soll in enger Kooperation mit ansässigen Unternehmen und Anlagenbauern weiter ausgebaut werden.
Auch sonst schaut man gern über den Tellerrand: Die Dresdner Unternehmen und Forschungseinrichtungen sind bekannt für ihre gute Zusammenarbeit in Branchennetzwerken und gefragte Partner in überregionalen Kooperationsprojekten. So bringen sich die Akteure der Region u. a. intensiv in das Spitzenclusterprojekt Solarvalley Mitteldeutschland ein.
DRESDEN-Concept - innovative Wege für internationale Spitzenforschung und Ausbildung
Weltweit einmalige Allianz der vier großen institutionellen Forschungseinrichtungen Fraunhofer, Helmholtz, Leibniz, Max-Planck und der TU Dresden. Die genannten Einrichtungen bauen gemeinsam einen Dresdner Forschungs- und Ausbildungsraum auf. Die erste tragende Säule bildet das Thema Energieeffizienz.
Sabine Lettau-Tischel
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Landeshauptstadt Dresden
Amt für Wirtschaftsförderung
Abteilung Wirtschaftsstrategie/ Kompetenzfelder/ Netzwerke
Sabine Lettau-Tischel
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Nanotechnologie in Dresden/Sachsen
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