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Wirtschaftsstandort

Kompetenzfelder – Mikroelektronik / Informations- und Kommunikationstechnologie


Dresden ist Europas Mikroelektronikstandort Nr. 1. 1.500 Firmen mit mehr als 48.000 Mitarbeitern zählt das Dresdner Mikroelektronik-Cluster.

Neben der Halbleiterindustrie in seiner gesamten Wertschöpfungskette entwickelte sich inzwischen  auch Know-How in angrenzenden Gebieten, wie beispielsweise Photonik, Software und Displaytechnik.

Vom Forschungsreinraum bis zur Megafab

Die Geschäftsfelder der ansässigen Unternehmen umfassen in beispielhafter Weise die gesamte Wertschöpfungskette der Mikroelektronik: Vom Chipdesign über Waferproduktion und -verarbeitung bis hin zu einer breiten Zuliefer-, Dienstleister- und Anwenderindustrie.

Innerhalb der letzten 15 Jahre siedelte sich in und um Dresden alles an, was in der Branche Rang und Namen hat: Dazu zählen die ganz Großen, wie

  • GLOBALFOUNDRIES Dresden,
  • AMD GmbH,
  • Infineon Technologies Dresden GmbH,
  • Toppan Photomasks Germany GmbH,
  •  Zentrum Mikroelektronik Dresden AG und
  • X-FAB AG.

Aber auch innovative mittelständische Unternehmen wissen die Potentiale der Stadt zu nutzen, wie beispielsweise

  • Novaled AG,
  • KSW Microtec AG,
  • Microelectronic Packaging Dresden GmbH (MPD),
  • SAW Components GmbH.

Insgesamt flossen seit den 90er Jahren mehr als 17 Mrd. Euro in den Mikroelektronik-Standort. Und es wird weiter investiert:

Mit dem Bau der »Fab 1 Annex« soll bei GLOBALFOUNDRIES in Dresden die Produktion von derzeit etwa 30.000 Waferstarts pro Monat auf ungefähr 60.000 pro Monat ausgebaut werden. Bis Ende 2012 plant GLOBALFOUNDRIES sogar eine Steigerung auf 80.000 Waferstarts pro Monat und damit den Ausbau zur Gigafab.

Vernetztes Denken

All diese Unternehmen profitieren von einem hochkarätigen und intelligent geknüpften  Forschungsnetzwerk. Neben den Einrichtungen der TU Dresden entwickeln zahlreiche Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft zukunftsweisende Technologien und Materialien.

Dabei investieren Forschung und Wirtschaft gemeinsam in Themen mit strategischer Bedeutung für die Zukunft, wie energiesparender Mikroelektronik (Cluster »Cool Silicon«), dem sogenannten Rolle-zu-Rolle-Verfahren für die Photovoltaik oder der organischen Elektronik.

Für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der organischen Elektronik wurde ein Dresdner Forscherteam um Prof. Dr. Karl Leo vom Institut für Angewandte Photophysik der TU Dresden und dem Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS mit dem Deutschen Zukunftspreises 2011 ausgezeichnet.

Ausbildung

Auch beim Thema Fachkräfte ziehen alle an einem Strang. Praxisnahe und hochqualifizierte Bildungsprogramme sichern das Angebot an Fachkräften und damit die Zukunftsfähigkeit der Halbleiterindustrie in Dresden.

Das Elbtal als Zentrum des Silicon Saxony

Die enge Verflechtung der Partner vor Ort ist ein herausragendes Merkmal des Standorts. Das Netzwerk Silicon Saxony e.V. ist Europas größtes Unternehmensnetzwerk in der Halbleiter- und Mikrosystemindustrie. Aus der Zusammenarbeit seiner mehr als 280 Mitglieder entstehen neue Spitzenleistungen und innovative Entwicklungen. Fachbereiche, Arbeitsgruppen und spezialisierte Netzwerke unterstützen die Kooperationen am Standort.

Die Kompetenzen der Mitgliedsfirmen bilden die komplette Wertschöpfungskette der Mikroelektronik ab. Darüber hinaus werden zunehmend Wachstumsbranchen wie Photovoltaik und Softwaretechnologien erschlossen.

Zahlen zum Mikroelektronik-/IKT-Cluster

Mehr Unternehmen, mehr Beschäftigte mehr Umsatz: Die Branchenanalyse Mikroelektronik-/IKT-Cluster Region Dresden 2011 bescheinigt dem Standort eine positive Entwicklung. Hier finden Sie die aktuellen Zahlen zum größten europäischen Halbleiter-Standort.

Kontakt

Michael Kaiser

Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Wirtschaft
Amt für Wirtschaftsförderung
Abt. Wirtschaftsstrategie und Marketing
Kompetenzfeldmanager

Postanschrift 
Postfach 12 00 20
01001 Dresden
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