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Wirtschaftsstandort

Flugzeugindustrie: Klein, aber fein


Den Grundstein für die Dresdner Flugzeugindustrie legte eine Frau: 1811 stieg Wilhelmine Reichard in Dresden mit einem Ballon auf.

In den 1960er Jahren entwickelten Dresdner Ingenieure das erste deutsche Düsenflugzeug. Über die Stationen Flughafenbau, Etablierung als Flugzeugwerft der DDR-Luftstreitkräfte und Umrüstung ausgedienter Passagierflugzeuge in dringend benötigte Frachtmaschinen, hat sich Dresden heute zu einem kleinen, aber feinen Zentrum der Luftfahrtindustrie entwickelt.

Neben der stark nachgefragten Umrüstung in Frachtflugzeuge sind Belastungstest von Flugzeugen und deren Komponenten ein wichtiges Standbein des Luftfahrtstandortes Dresden.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kompetenzen und der Technologien wird durch die lokale Wissenschaft und Forschung vorangetrieben Darüber hinaus tragen wegweisende Forschungsergebnisse und Produktinnovationen in den Dresdner Kompetenzfeldern Nanotechnologie / Neue Werkstoffe und Mikroelektronik zum Wachstum der Industrie am Standort bei.

Die intensive Zusammenarbeit in Netzwerken ermöglicht die Nutzung von Synergien über alle Prozessstufen hinweg. So arbeiten im Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen LRT circa 30 Unternehmen erfolgreich zusammen.


Flugtraining mit dem Airbus A380 auf dem Flughafen Dresden

Die EADS Elbe Flugzeugwerke GmbH ist auf die Umrüstung von Flugzeugen spezialisiert
Foto: EADS Deutschland GmbH

Aufbau für einen Ermüdungsversuch am Airbus A380 bei IABG Dresden

Aufbau für einen Ermüdungsversuch am Airbus A380 bei IABG Dresden
Foto: IABG


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