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Wirtschaftsstandort

Maschinen- und Anlagenbau: Aus Tradition gut


Der Maschinenbau ist eine Schlüsselbranche der sächsischen und damit auch der Dresdner Industrie. Seine lange Tradition reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück.

In dieser Zeit gegründete Unternehmen wie z. B. Kummer & Co im Jahr 1850 und Kelle & Hildebrandt  im Jahr 1874 sind heute noch unter den Namen von VEM Sachsenwerk und  SBS-Gruppe von Bedeutung.

Aktuell sind in Dresden über 80 Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau tätig. Sie beschäftigen mehr als 5.100 Mitarbeiter und haben einen Exportanteil von über 40 Prozent.

Die hohe Investitionsquote der ansässigen Firmen spricht für ihren Erfolg und das Vertrauen in den Standort. Schwerpunkte des Dresdner Maschinen- und Anlagenbaus sind Spezial- und Sondermaschinenbau in den Bereichen

  • Verpackungs- und Werkzeugmaschinen,
  • Antriebe,
  • Prüftechnik und
  • Bergwerksmaschinen.

Darüber hinaus spielt der Bau von Anlagen für die Unternehmen im Bereich erneuerbare Energien, die Chemieindustrie oder auch für die Ausstattung von Kultureinrichtungen eine wichtige Rolle.

Die Maschinenbaukompetenz der Dresdner hat sich auch der größte Automobilhersteller Europas zunutze gemacht: Im Herzen der Stadt produziert Volkswagen seit 2002 den Oberklassewagen »Phaeton«.

In der Gläsernen Manufaktur erfolgt die Montage der Luxuslimousine Phaeton in Handarbeit

In der Gläsernen Manufaktur erfolgt die Montage der Luxuslimousine Phaeton in Handarbeit
Foto: Frank Exß


Unternehmen



Netzwerke

VEMAS Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen 

Das Netzwerk VEMAS (Verbundinitiative Maschinenbau Sachsen) bringt kompetente Partner zur Entwicklung neuer Produkte und Verfahren zusammen und unterstützt so Innovationstreiber für den Maschinen- und Anlagenbau. Qualifizierte Fachkräfte, Spitzenforschung und Technologietransfer in den Wachstumsfeldern Neue Werkstoffe, Nanotechnologie und in der Mikroelektronikbranche erhöhen zudem die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen.