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Wirtschaftsstandort

Projekte und Kooperationen: ÖKOPROFIT


Profit erzielen durch umweltgerechtes Wirtschaften ist möglich. Dieser Gedanke liegt dem Umweltmanagementansatz ÖKOPROFIT® zu Grunde.

Vierte ÖKOPROFIT-Runde gestartet

An der vierten Runde der ÖKOPROFIT-Projekte in diesem Jahr beteiligen sich 24 Unternehmen und Institutionen. Sie sind in den unterschiedlichsten Branchen zu Hause. Unter den Teilnehmern befinden sich unter anderem die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden oder die Glatt Systemtechnik GmbH.

Im Laufe des Jahres finden nun die einzelnen Workshops und die Beratungen vor Ort statt. Es werden die Betriebsprozesse analysiert, um Ressourcen effizienter zu nutzen und Emissionen zu reduzieren. Dabei werden alle Wirtschaftsbereiche einbezogen.

Zur Auftaktveranstaltung in den Technischen Sammlungen Dresden wurden sie von Frank Kupfer, Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, dem Ersten Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert, sowie dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, Dr. Andreas Brzezinski, auf ÖKOPROFIT 2012 in Dresden eingestimmt.

Positive Bilanz von ÖKOPROFIT 2011

Beim Abschluss des letzten Projektes 2011 konnten die 23 Teilnehmer mehr als 1,3 Millionen Euro Betriebskosten einsparen. Sie haben den Energieverbrauch um fast 2,4 Millionen Kilowattstunden gesenkt und fast 1200 Tonnen weniger Rohstoffe verbraucht bzw. weniger Abfall produziert.

»Die Bilanz 2011 zeigt, durch effektives Energie- und Umweltmanagement können 3700 Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart werden. Dresdner Unternehmen leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz für die Stadt und die Region«, erklärt Dirk Hilbert erfreut. »Der bedachte Umgang mit Rohstoffen und Energie schont nicht nur die Umwelt, er spart auch Kosten und erhöht dadurch die Wettbewerbsfähigkeit.«

Ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt Dresden, Freistaat Sachsen und den Kammern

Die Landeshauptstadt Dresden organisiert ÖKOPROFIT gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Dresden, der Handwerkskammer Dresden und dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Die Teilnahme ist kostengünstig, weil der Freistaat Sachsen das Projekt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fördert. Im Rahmen der Mittelstandrichtlinie übernimmt der Freistaat die Bezahlung der Lizenzgebühren als Landeslizenz für alle Teilnehmer.

Nach erfolgreicher Prüfung haben bereits 39 Dresdner Teilnehmer die Auszeichnung als ÖKOPROFIT-Betrieb erhalten und wurden in die Umweltallianz Sachsen aufgenommen.

Downloads für ÖKOPROFIT-Teilnehmer

Hier können Mitglieder des aktuellen Einsteiger-Projekts und des ÖKOPROFIT-Klubs Unterlagen aus den Workshops herunterladen (Login notwendig):

Rückblick: ÖKOPROFIT in Dresden seit 2006 

Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Rückblick auf die ÖKOPROFIT-Veranstaltungen der letzten Jahre:

Die Landeshauptstadt Dresden als Träger und die IHK Dresden unterstützen mit diesem Projekt kleine und mittlere Unternehmen bei der Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen, welche die Umwelt entlasten und gleichzeitig die Betriebskosten senken. Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, die unternehmerisches Handeln mit Umweltschutz verbinden, wird damit gefördert.

Die Konzeption von ÖKOPROFIT® wurde in Graz entwickelt und von der Landeshauptstadt München an die deutschen Anforderungen angepasst.

Was ist  ÖKOPROFIT®?

ÖKOPROFIT® steht für "Ökologisches Projekt für Integrierte Umwelttechnik" und eröffnet Firmen einen kostengünstigen Einstieg in das betriebliche Umweltmanagement. Mehr als 2.000 Unternehmen in Deutschland haben schon mit diesem Umweltmanagementansatz, der als einziger alle Wirtschaftsbereiche einbezieht, ihr Umweltprogramm erarbeitet.

Die ÖKOPROFIT®-Vorteile

  • Umweltprogramme werden mit konkreten Maßnahmen erarbeitet, die Kosten für Energie, Wasser, Rohstoffe und Entsorgung einsparen.
  • Der erfolgreiche Abschluss dieses Projektes ist eine gute Voraussetzung für den Einstieg in ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14.001 bzw. EMAS.
  • Niemand muss das Rad neu erfinden. Zahlreiche Verbesserungsmöglichkeiten resultieren aus dem branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch im Rahmen der gemeinsamen Workshops. Gleichzeitig entstehen neue Netzwerke zwischen den teilnehmenden Unternehmen, den städtischen Ämtern und weiteren Akteuren.
  • Zur Erhöhung der Rechtssicherheit werden die rechtlichen Anforderungen aus den unzähligen umweltrelevanten Vorschriften für jeden Betrieb herausgefiltert sowie Hilfestellung für deren Umsetzung, z. B. beim Umgang mit Gefahrstoffen, gegeben.
  • Die Teilnahme ist für KMU kostengünstig, da der Freistaat Sachsen dieses Projekt nach der Mittelstandsrichtlinie fördert. Der Eigenanteil der teilnehmenden Unternehmen beträgt maximal 2.000 Euro.
  • Nach erfolgreichem Abschluss der Einsteigerrunde besteht die Möglichkeit, im ÖKOPROFIT®-Klub die Arbeit am Umweltprogramm und seiner Realisierung fortzusetzen.
Logo Ökoprofit

Kontakte

Gudrun Hofmann

Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Wirtschaft
Amt für Wirtschaftsförderung
Abt. Grundsatz und Gewerbeflächen

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Postfach 12 00 20
01001 Dresden
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Dr. Cornelia Ritter

Industrie- und Handelskammer Dresden
Referat Umweltschutz, Technologie und Sachverständigenwesen

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01239 Dresden
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Herr Dr. Hübner

Handwerkskammer Dresden

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