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Wirtschaftsstandort

Kompetenzfeld Nanotechnologie: Forschung


Wer in Größenklassen von nur wenigen Nanometern unterwegs ist, betritt immer wieder Neuland. Dementsprechend viel Entdeckergeist ist hier gefragt.

Ein Großteil der ca. 200 Akteure in Sachsen, von Netzwerken, über Forschungseinrichtungen bis hin zu Unternehmen, die mit ihren Forschungsabteilungen ihren Beitrag leisten,  haben eine Adresse in Dresden.

Materialforschung unter Schutzgas in einer Handschuhbox im Max Planck Institut für Chemische

Materialforschung unter Schutzgas
Foto: LHD/Lösel


Schwerpunkt Nanotechnologie


Fraunhofer Cluster Nanoanalytik

Zehn Fraunhofer-Institute und drei Fakultäten der TU Dresden sowie das Helmholtz-Zentrum Berlin bündeln ihre Kompetenzen und decken das gesamte Themenspektrum der Nanoanalytik ab.

Ziele und Aufgaben

Anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Nanoanalytik zur Erarbeitung geeigneter technischer und konzeptioneller Lösungen:

  • Weiterentwicklung von Analysemethoden
  • Entwicklung von Komponenten und Gerätesystemen für neue Analysemethoden
  • Entwicklung von Applikationsstrategien zum Einsatz neuer Analysemethoden und -systeme
  • Dienstleistungen auf dem Gebiet der Analytik für Hightech-Unternehmen


Nano for Production

Nano for Production ist ein 2006 gegründetes Innovationscluster aus neun wissenschaftlichen Einrichtungen und zwölf Nanotechnologie-Firmen der Region Dresden.

Arbeitsschwerpunkte:

  • Nanoschichten zur Oberflächenveredelung
  • Nanopartikel (Carbon-Nanotubes CNT)
  • Nanostrukturierung von Oberflächen
Logo Nano for Production


Nanotechnologie-Kompetenzzentrum »Ultradünne funktionale Schichten« (Nano-CC-UFS)

Das Nano-CC-UFS ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Unternehmen, Hochschulinstituten, Forschungseinrichtungen und Verbänden zur konsequenten Erschließung der industriellen Anwendungsmöglichkeiten der Nanotechnologie.

Unter Koordination des Fraunhofer Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) Dresden wurde das Nano-CC-UFS vom Bundesforschungsministerium bereits ausgezeichnet.



Nanoelectronics Materials Laboratory gGmbH (NaMLab)

In Dresden überschreitet die Mikroelektronik Grenzen. Im NaMlab dringen die Forscher in noch winzigere Strukturbereiche vor, als die derzeitige Mikroelektronik.

Prozessoren und Speicher werden immer kleiner, weshalb hier Materialien und Materialsysteme aus der Nanotechnologie für die Nanoelektronik erprobt werden. Dank dieser Grundlagenforschung können Halbleitermaterialien für die nächste Chipgeneration unter 30 nm entwickelt werden.



Schwerpunkt Neue Werkstoffe


Materialforschungsverbund Dresden (MFD)

Der MFD ist ein Zusammenschluss Dresdner Institute und Forschungseinrichtungen zur fachlichen Kooperation auf dem Gebiet der Materialforschung. Der Verbund dient der gemeinsamen Forschung, fördert die Zusammenarbeit in Verbundprojekten, bei Großinvestitionen sowie beim Transfer der Ergebnisse in die Praxis.
Materialforschungsverbund Dresden


Netzwerk »InnoZellMet«

»InnoZellMet« ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen basierend auf der technologischen Plattform „Zellulare Metallische Werkstoffe" (ZMW). Diese sind metallische Faser- und Hohlkugelstrukturen, die sich durch ihre geringe Dichte und ihre multifunktionalen Eigenschaften auszeichnen.

Sechs Institute und 17 Industriepartner aus der Region Dresden entwickeln auf Basis dieser »Konstruierten Werkstoffe« Lösungen für Schall- und Explosionsschutz, Leichtbau, Energietechnik sowie Medizin- und Biotechnologie.

Logo InnoZellMet


Europäische Forschungsgesellschaft für Dünne Schichten e. V. (EFDS)

Die »Europäische Forschungsgesellschaft für Dünne Schichten e. V.« (EFDS) (180 Mitglieder) ist deutschlandweit und im benachbarten Ausland auf den Gebieten Materialentwicklung, Anlagenbau und insbesondere in der Intensivierung der industriellen Nutzung von Oberflächen- und Schichttechnologien tätig. Auf diesem Gebiet betreibt die EFDS auch industrielle Gemeinschaftsforschung.

Logo EFDS


ECEMP

Am ECEMP sind 37 Professuren der TU Dresden, der HTW Dresden und der TU Bergakademie Freiberg beteiligt. Die Wissenschaftler im ECEMP entwickeln in 14 Teilprojekten Mehrkomponentenwerkstoffe für die drei Zukunftsfelder Energietechnik, Umwelttechnik und Leichtbau. Dabei bündeln sie die Kompetenzen in allen Materialklassen (Metalle, Kunststoffe, Naturstoffe und Keramiken) und der gesamten Wertschöpfungskette (Materialdesign (CMS), Entwicklung, Herstellung, Verarbeitung und Anwendung von Bauteilen). Eine Vielfalt und Breite, die derzeit einzigartig ist in Deutschland.

Ziele:

  • Entwicklung neuartiger Mehrkomponentenwerkstoffe mit erweitertem Einsatzspektrum
  • Entwicklung der zugehörigen Technologien
  • Durchgängige Simulationen vom Atom zum komplexen Bauteil
Logo ECEMP


Sigma 5

Sigma 5 ist ein 2008 von der TU Dresden und dem Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe Dresden initiiertes Wissensnetzwerk, das die zahlreichen Kompetenzen der universitären und außeruniversitären Einrichtungen im Bereich der Festkörper- und Materialwissenschaften in Sachsen bündelt und die Aktivitäten der akademischen Ausbildung koordiniert. Art und Umfang der Kooperationen sind bisher eine Ausnahme in der deutschen Forschungslandschaft.

Sigma 5


Deutsches Zentrum Textilbeton (DZT)

Die Entwicklung des Textilbetons geht auf Dresdner Forschungen zurück. Er ist ein neues Material mit bisher unerreichter Leistungsfähigkeit. Dadurch werden neue (Bau-)Formen und Konstruktionen möglich bzw. aufgrund seiner speziellen Eigenschaften und typischen Herstellungstechnologien notwendig.

Das Deutsche Zentrum Textil­beton unterstützt die Industrie und insbesondere den Mittelstand bei der Entwicklung neuer Technologien und innovativer Produkte mit und aus Textilbeton zu unterstützen.



Struktur- und Werkstoffmechanikforschung Dresden gGmbH an der TU Dresden (SWM)

Das SWM forscht und berät auf den Gebieten:

  • technische Berechnungen im Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeugbau, in der Luft- und Raumfahrttechnik, Mikrosystemtechnik und Biomedizin
  • Fragen der Dimensionierung, Software-Erstellung und -Anwendung, der Schaffung von Berechnungsgrundlagen für die Anwendung von High-Tech-Werkstoffen
  • Informationssysteme für Mechanik und Werkstoffe.


Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH (LZS)

Die LZS GmbH ist technisch-wissenschaftlicher Forschungs- und Entwicklungspartner der Industrie auf dem Gebiet des Leichtbaus und bündelt die vorhandenen Leichtbaukompetenzen im Dresdener Raum.

Das LZS ist auf dem Gebiet der Werkstoffentwicklung mit konventionellen und neuartigen Konstruktionsmaterialien, der Bauteilsimulation und -auslegung, der Fertigung sowie die experimentellen Prüfung von prototypischen Demonstratoren und ihrer Einführung bei den Industriepartnern tätig.

Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit dem Institut für Leichtbau- und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden gewährleistet die Einbeziehung aktuellster Forschungsergebnisse.



Zentrum für integrierte Naturstofftechnik (ZINT)

Das ZINT setzt sich mit der Gewinnung und Verarbeitung von biogenen Rohstoffen auseinander. Die Einsatzgebiete liegen im Besonderen bei der integrierten Gewinnung und Verarbeitung von biogenen Rohstoffen, bei neuartigen Werkstoffen auf Naturstoffbasis und bei Systemen, bei denen Biokatalysatoren eine zentrale Rolle im Rahmen von biotechnologischen und chemisch-technischen Stoffaufschluss- und Stoffwandlungsprozessen stehen.



Schwerpunkt Photovoltaik


Dresdner Innovationszentrum Energieeffizienz

Arbeitsschwerpunkte:

  • Solarenergie
  • Organische Solarzellen / OLEDs
  • Dünnschichtsysteme für die Solarenergie
  • Schichten für die Wärmetechnik
  • Hochtemperturenergietechnik
  • Brennstoffzellen
  • Tribologie


Solarfabrik 2020

Die Initiative »Solarfabrik 2020« wurde Anfang 2007 vom Fraunhofer FEP mit Unterstützung des Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) ins Leben gerufen. Sie wird getragen von auf dem Gebiet der Photovoltaik agierenden sächsischen Firmen und sächsischen Forschungseinrichtungen. Ziel ist die drastische Reduzierung der Herstellungskosten von Photovoltaik-Modulen.



Wissenschaftsgemeinschaft »Gottfried Wilhelm Leibniz«


Helmholtz-Gemeinschaft


Transfereinrichtungen




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