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Dresden-Perspektiven für Kunst im öffentlichen Raum

Am 06.05.2011 fand das Symposium DRESDEN-PERSPEKTIVEN FÜR KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM in der Schaltzentrale des ehemaligen Heizkraftwerkes Mitte statt.

Die Kunstkommission für Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Dresden initiierte diese öffentliche Veranstaltung mit dem Ziel, künstlerische Diskussionen zu Stadtraum und Stadtentwicklung anzuregen und einen produktiven Prozess in der Stadt für Kunst im öffentlichen Raum zu bewirken.

Einführung in die Veranstaltung durch Olaf Lauströer (Professor für Architektur und Raumgestaltung, HfBK Dresden /Vorsitzender der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum)

Mit Roland Nachtigäller, Dr. Petra Reichensperger und dem Kuratorenteam Margarethe Makovec & Anton Lederer waren im Vorfeld drei überregional tätige Kuratoren eingeladen worden, sich mit dem städtischen Leben Dresdens auseinanderzusetzen und auf der Grundlage ihrer Analysen Künstler mit der Entwicklung von Projekten für den öffentlichen Raum Dresden zu beauftragen.

Anton Lederer (Leitung <rotor> association for contemporary art, Graz) gab Einblicke in die "Kunst des urbanen Handelns"

DRESDEN - PERSPEKTIVEN FÜR KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM begann mit Vorträgen der Kuratoren, in denen sie bereits durchgeführte Projekte im öffentlichen Raum vorstellten und Einblicke in ihre kuratorische Praxis gaben. Roland Nachtigäller, seit 2009 Direktor des Museum Marta in Herford, berichtete über künstlerische Arbeit im Landschaftsraum am Beispiel von den von ihm initiierten Projekten „kunstwegen“ und „raumsichten“. Dr. Petra Reichensperger, seit 2011 für zwei Jahre Leiterin des Kunsthaus Dresden, stellte in ihrem Vortrag die Frage, inwiefern Public Art interventionistische Dimensionen eingeräumt wird. Und Anton Lederer, der gemeinsam mit Margarethe Makovec den Verein <rotor> für zeitgenössische Kunst in Graz leitet, gab Einblicke in die „Kunst des urbanen Handelns“, am Beispiel von den von <rotor> initiierten Projekten „real utopia“, „Freizeichen“ und „Annenviertel“.

Roland Nachtigäller (Direktor Museum Marta, Herford) berichtete unter dem Titel "Muss das wirklich auch noch sein?" von seinen Erfahrungen mit künstlerischer Arbeit im Landschaftsraum

Dr. Petra Reichensperger (Leitung Kunsthaus Dresden) stellte in ihrem Vortrag die Frage, inwiefern Public Art interventionistische Dimensionen eingeräumt werden.


Esra Ersen

Die teilnehmenden Künstler Heike Mutter & Ulrich Genth (Hamburg), Marit Neeb (Berlin) und Esra Ersen (Istanbul/Berlin) stellten am Nachmittag des 06.05. ihre Projektentwürfe für Dresden erstmalig der Öffentlichkeit vor und diskutierten diese mit dem Publikum.

Ausführliche Informationen zu den künstlerischen Projektentwürfen finden Sie hier auf den Seiten Esra Ersen, Marit Neeb und Heike Mutter & Ulrich Genth!

Heike Mutter & Ulrich Genth

Marit Neeb


Auf dem Podium v. l. n. r. Anton Lederer, Harald Kunde, Esra Ersen, Marit Neeb, Dr. Petra Reichensperger, Ulrich Genth, Roland Nachtigäller, Heike Mutter

Die Kunstkommission hat die vorgestellten Projektideen in einer Sondersitzung am 18.05.11 noch einmal ausgiebig erörtert. Da die Frage der Realisierung dieser Projektideen - angesichts der durchaus produktiven Offenheit in manchen Details – noch nicht abschließend beurteilt werden kann, hat sich die Kommission entschlossen, jenen Arbeiten bzw. Künstlern, die das Votum der Kommission finden, die Gelegenheit zu geben, ihre Vorschläge im Rahmen einer Überarbeitung zu konkretisieren.

Die Kommission hat sowohl den Vorschlag von Esra Ersen, als auch die Vorschläge des Künstlerduos Mutter/Genth zur weiteren Überarbeitung empfohlen und wird ihre Diskussion zu den überarbeiteten Vorschlägen in ihrer nächsten Sitzung am 31.08.11 fortsetzen.




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