Dresden-Perspektiven für Kunst im öffentlichen Raum
Am 06.05.2011 fand das Symposium DRESDEN-PERSPEKTIVEN FÜR KUNST IM ÖFFENTLICHEN RAUM in der Schaltzentrale des ehemaligen Heizkraftwerkes Mitte statt.
Die Kunstkommission für Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Dresden initiierte diese öffentliche Veranstaltung mit dem Ziel, künstlerische Diskussionen zu Stadtraum und Stadtentwicklung anzuregen und einen produktiven Prozess in der Stadt für Kunst im öffentlichen Raum zu bewirken.

Einführung in die Veranstaltung durch Olaf Lauströer (Professor für Architektur und Raumgestaltung, HfBK Dresden /Vorsitzender der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum)

Anton Lederer (Leitung <rotor> association for contemporary art, Graz) gab Einblicke in die "Kunst des urbanen Handelns"

Roland Nachtigäller (Direktor Museum Marta, Herford) berichtete unter dem Titel "Muss das wirklich auch noch sein?" von seinen Erfahrungen mit künstlerischer Arbeit im Landschaftsraum

Dr. Petra Reichensperger (Leitung Kunsthaus Dresden) stellte in ihrem Vortrag die Frage, inwiefern Public Art interventionistische Dimensionen eingeräumt werden.

Esra Ersen
Die teilnehmenden Künstler Heike Mutter & Ulrich Genth (Hamburg), Marit Neeb (Berlin) und Esra Ersen (Istanbul/Berlin) stellten am Nachmittag des 06.05. ihre Projektentwürfe für Dresden erstmalig der Öffentlichkeit vor und diskutierten diese mit dem Publikum.
Ausführliche Informationen zu den künstlerischen Projektentwürfen finden Sie hier auf den Seiten Esra Ersen, Marit Neeb und Heike Mutter & Ulrich Genth!

Heike Mutter & Ulrich Genth

Marit Neeb

Auf dem Podium v. l. n. r. Anton Lederer, Harald Kunde, Esra Ersen, Marit Neeb, Dr. Petra Reichensperger, Ulrich Genth, Roland Nachtigäller, Heike Mutter
Die Kunstkommission hat die vorgestellten Projektideen in einer Sondersitzung am 18.05.11 noch einmal ausgiebig erörtert. Da die Frage der Realisierung dieser Projektideen - angesichts der durchaus produktiven Offenheit in manchen Details – noch nicht abschließend beurteilt werden kann, hat sich die Kommission entschlossen, jenen Arbeiten bzw. Künstlern, die das Votum der Kommission finden, die Gelegenheit zu geben, ihre Vorschläge im Rahmen einer Überarbeitung zu konkretisieren.
Die Kommission hat sowohl den Vorschlag von Esra Ersen, als auch die Vorschläge des Künstlerduos Mutter/Genth zur weiteren Überarbeitung empfohlen und wird ihre Diskussion zu den überarbeiteten Vorschlägen in ihrer nächsten Sitzung am 31.08.11 fortsetzen.
