Dresdner Philharmonie

Die Dresdner Philharmonie ging aus der 450-jährigen Tradition städtischer Musikpflege, der sogenannten Ratsmusik hervor, die unabhängig von Hof und Adel entstanden war.
Eigentliches Gründungsdatum ist die Einweihung des „Gewerbehaussaales", des ersten Konzertsaales für die Bürger der Stadt, am 29. November 1870. Die dort regelmäßig stattfindenden Philharmonischen Konzerte brachten dem Klangkörper 1915 den Titel „Dresdner Philharmonisches Orchester" ein. Bedeutende Chefdirigenten wie Paul van Kempen oder Carl Schuricht führten die Dresdner Philharmonie zu Weltruhm. Nach 1945 waren Heinz Bongartz, Horst Förster, Kurt Masur, Günther Herbig, Herbert Kegel, Jörg-Peter Weigle und Michel Plasson als Chefdirigenten tätig.
Heute gehört die Dresdner Philharmonie zu den führenden Orchestern Deutschlands. Seit der Spielzeit 2004 /2005 bis 2010/11 war Rafael Frühbeck de Burgos, ebenfalls ein Orchesterleiter von Weltformat, Chefdirigent und Künstlerischer Leiter. Ab der Saison 2011/12 ist Michael Sanderling neuer Chefdirigent der Dresdner Philharmonie.
Dresdner Philharmonie
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