WHO-Projekt »Gesunde Städte«
Das Gesunde-Städte-Projekt wurde 1986 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiiert. Es stellt ein langfristiges internationales Entwicklungsprojekt dar.
Sein Ziel besteht darin, die Gesundheit der Bevölkerung auf die politische Tagesordnung in den europäischen Städten zu bringen und eine Lobby für öffentliche Gesundheit in Kommunen aufzubauen, um einen Beitrag zur Verbesserung des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens der Menschen zu leisten.
Die Projektstädte haben sich in Netzwerken zusammengeschlossen. Die Stadt Dresden ist im November 1991 in das europäische und in das deutsche Netzwerk aufgenommen worden.
Im Rahmen des europäischen Netzwerkes wird die Prozess-Entwicklung in 5-Jahres-Phasen eingeteilt.
Gesunde Stadt
Eine gesunde Stadt ist eine Stadt, in der Gesundheit und Wohlergehen der Bürger im Mittelpunkt des Entscheidungsprozesses stehen.
Projektbüro
Ein Projektbüro der Landeshauptstadt Dresden initiiert und koordiniert im Rahmen des Gesunde-Städte-Projektes Programme zur Gesundheitsförderung in Dresden. Es informiert zu Gesundheitsthemen und vermittelt die Mitarbeit bei WHO-Projekten. Das Büro ist mit einer Personalstelle besetzt.
Beirat »Gesunde Städte«
Der Beirat stellt das Führungs- und Entscheidungsgremium zum Gesunde-Städte-Projekt dar. Er sorgt für die fachkundige Beratung des Projektes und ist das Bindeglied zwischen Projektbüro und Stadtrat sowie zu den potenziellen Projektpartnern.
Phasen der Projektentwicklung
Seit 1991 arbeitet die Stadt Dresden an der Umsetzung der Ideen und Visionen des europäischen und des deutschen Netzwerkes der „Gesunden Städte". Es geht dabei nicht vordergründig um einzelne Aktionen, sondern um eine nachhaltige Entwicklung von Strukturen und Prozessen zur Erreichung der Ziele. Eine gesunde Stadtentwicklung und die politische Unterstützung der Arbeit gehören heute zu den vorrangigen Aufgaben des „Gesunde Städte"-Büros.
Ausgewählte Themenschwerpunkte
Im europäischen Netzwerk der „Gesunden Städte" werden mit jeder neuen 5-Jahres-Phase auch neue Schwerpunkte durch die Städte bearbeitet. Die Auswahl der Themen erfolgt in der Diskussion der Städte mit dem europäischen Regionalbüro der WHO in Kopenhagen und wird auf der ersten Mitgliederversammlung der Städte zu jeder neuen Phase bestätigt.
- aktuelle, frühere, sonstige
- Fachkonferenz Lebenslanges Lernen (*.pdf, 195 KB)
Gesundheitsberichterstattung
Die Arbeit des Gesunden-Städte-Projektes basiert auf statistischen Daten zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung in Dresden.
Das Gesunde-Städte-Projekt brachte seit Mitte der 90er Jahre erweiterte Gesundheitsberichte, sogenannte Stadt-Gesundheitsprofile, hervor.
Die WHO definiert »Stadt-Gesundheitsprofile als Berichte, die in Schrift und Grafik Gesundheitsprobleme und deren potentielle Lösungen in einer spezifischen Stadt identifizieren«. Diese Stadt-Gesundheitsprofile sollten dann die Grundlage für Strategien und Programme zur Verbesserung der Gesundheit der Stadtbevölkerung bilden.
Erfahrungsberichte, jährliche Reports, Newsletter, Präsentationen
In regelmäßigen Abständen werden Erfahrungsberichte über die Projektarbeit publiziert. Sie bieten die Möglichkeit der Projektbeschreibung und Evaluation.
Ausgewählte Links
... zu verschiedenen Themen
Kontakt
WHO-Projekt »Gesunde Städte« Dresden
Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Soziales
Gesundheitsamt
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- PF 12 00 20
01001 Dresden - Besucheranschrift
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WHO Regional Office for Europe
Centre for Urban Health
Healthy Cities Project and Urban Governance
- Besucheranschrift
- Scherfigsvej 8
2100 Copenhagen
Denmark - Telefonnummer
- +45-39-171479
- Faxnummer
- +45-39-171818
- E-Mail Adresse
- infowhohcp@euro.who.int
- Internetadresse
- www.who.dk
Deutsches Gesunde-Städte-Netzwerk
Sekretariat
- Besucheranschrift
- Gesundheitshaus
Gasselstiege 13
48159 Münster - Telefonnummer
- 0251-4925302
- Faxnummer
- 0251-4927930
- E-Mail Adresse
- gsn@stadt-muenster.de
- Internetadresse
- www.gesunde-staedte-netzwerk.de
