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Aktuelle, frühere und sonstige Themenschwerpunkte

Aktuelle Themenschwerpunkte (V. Phase/2009-2013) in Dresden:


Seniorenfreundliche Stadt

  • Gesundes Altern

Mit den demographischen Veränderungen wachsen die Anforderungen an die Kommunen. Diese müssen sich den Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft stellen und Rahmenbedingungen schaffen zur Förderung der Aktivität ihrer älteren Mitbürger, zur gesellschaftlichen Teilhabe und sozialen Integration.Lebenserfahrene Menschen bieten einen Erfahrungsschatz, über den keine andere Generation verfügt und leben bereits heute in hohem Maße aktiv und selbständig. Gesellschaft und Politik brauchen ein neues, positives Bild vom Alter, damit die Potenziale Älterer nicht ungenutzt bleiben.

Dresden ist eine alternde Stadt. Bereits heute sind etwa 39 Prozent aller Dresdner 50 Jahre und älter. Aufgrund der hohen Mobilität der Kinder- und Enkelgeneration lösen sich traditionelle Familienstrukturen zunehmend auf. Einpersonenhaushalte nehmen im Alter deutlich zu.

Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im europäischen WHO-Netzwerk der „Gesunden Städte" initiierte die Stadt Dresden Ende 2005 das Projekt „Gesundes und aktives Altern". Im September 2006 verabschiedete der „Beirat „Gesunde Städte" mit dem Erhalt körperlicher und geistiger Gesundheit sowie der Selbständigkeit, dem Erhalt der Lebensqualität und der Ermöglichung von Teilhabe in altersgerechter Chancengleichheit die Projektziele. Zielgruppe ist die Generation 50 plus.

1

Zielentwicklung und Verabschiedung der Ziele im WHO-Beirat „Gesunde Städte"

Sept. 2006

2

Publikation des Stadtgesundheitsprofils für ältere Menschen in Dresden

Jan. 2007

3

Gesundheitskonferenz „Gesundes und aktives Altern in Dresden"

03.07.2007

4

Aktionsprogramm „Gesundes und aktives Altern in Dresden" - Stadtratsbeschluss

24.01.2008

5

Umsetzung des Ziel- und Maßnahmeplans

seit Jan. 2009

6

Evaluation

ab 2009

  • Interviews mit Vertreten der Altersgruppe 50+



Kinder- und Jugendgesundheit


Körperliche Aktivität

Eines der Arbeitsschwerpunkte im WHO-Projekt ist körperliche Aktivität. In modernen Ge-sellschaften spielt Bewegung eine untergeordnete Rolle. Die Lebensweise der modernen Be-völkerung ist z.B. vielfach geprägt von sitzenden (Arbeits-)Tätigkeiten und der Benutzung von privaten Fahrzeugen selbst für kurze Strecken. Hinzukommt, dass durch zunehmenden Verkehr in den Städten die Bewegungsräume auch - gerade für Kinder - eingeschränkt sind. Mit dem Bewegungsmangel sind vielfältige Erkrankungen verbunden. Daher hat sich die Landeshauptstadt Dresden zum Ziel gesetzt, die körperliche Aktivität in der Bevölkerung zu steigern. Und zwar soll dies nicht nur durch Maßnahmen geschehen, die den individuellen Bürger im Blick haben, sondern auch Maßnahmen, die Strukturen so gestalten, dass Bewe-gung ermöglicht und gefördert wird. Daher war das WHO-Projekt auch maßgeblich bei der Erstellung des Sportentwicklungsplanes beteiligt und bringt das Thema Gesundheit auch in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept mit ein. Ein wesentliches Projekt zur Förderung der individuellen körperlichen Aktivität bei älteren Bürgerinnen und Bürgern sind die Stadtteilrundgänge in Gorbitz.


Gesunde Stadtplanung

Gesunde Stadtplanung

 Ein Arbeitsschwerpunkt im WHO-Projekt „Gesunde Städte" ist das Thema „Gesunde Stadtplanung". Hierzu zählt vor allem, dass Strukturen geschaffen werden, die ein gesundes Leben und Arbeiten in Dresden ermöglichen. Es geht daher vor allem darum, die Bedingungen unter denen die Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt Dresden leben so zu gestalten, dass ein gesundes Aufwachsen, gesundes Leben und Arbeiten wie auch ein gesundes und aktives Altern ermöglicht wird.

In der Landeshauptstadt Dresden sind bereits viele Schritte in die richtige Richtung dafür unternommen worden. Dennoch steht die Kommune auch vor weiteren Herausforderungen wie dem demografischen Wandel bzw. auch den klimatischen Veränderungen.

So stellt nicht nur der demografische Wandel, d.h. die weitere Zunahme älterer Bürgerinnen und Bürger in der Bevölkerung eine besondere Herausforderung für die Infrastruktur- und Verkehrsplanung dar. Die Sicherung der Teilhabe älterer Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben erfordert auch die entsprechende Infrastruktur sowie eine seniorenfreundliche Verkehrsentwicklung einschließlich der Gestaltung des Verkehrswegenetzes.

Zudem muss vor dem Hintergrund des Klimawandels die daraus resultierenden Folgen auch bei stadtplanerischen Entscheidungen Berücksichtigung finden.

In einer gebildeten Arbeitsgruppe, soll das Thema „Gesunde Stadtplanung" eigens bearbeitet werden. Die Arbeitsgruppe besteht aus Vertretern aus verschiedenen Ämtern sowie wissenschaftlichen Fachleuten. Auf Basis vorliegender Statistiken sowie Prognosen für die Landeshauptstadt Dresden werden derzeit strategische Ziele abgeleitet und Handlungsfelder identifiziert.

Das Thema „Gesunde Stadtplanung" wird dann auf dem gleichnamigen Symposium i.R. der jährlichen Mitgliederversammlung vom 13. bis 15. Juni 2012 in Dresden mit Experten aus der gesamten Bundesrepublik eingehend in Workshops diskutiert werden.

"Mobilität und Gesundheit"



Sonstige Themenschwerpunkte

Metabolisch vaskuläres Syndrom