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Jobcenter Dresden Aktuell

Hier finden Sie wichtige Informationen und Neuigkeiten aus dem Jobcenter Dresden

Lesen Sie hier die aktuellen Pressemitteilungen


Ihr Wegweiser durch das Jobcenter Dresden

Wer? Was? Wo? - Ihr Leitfaden durch das Jobcenter Dresden

Hartz IV: Das ändert sich 2012

Zum Jahreswechsel treten einige gesetzliche Änderungen in Kraft, die insbesondere Kunden der Grundsicherung betreffen

Ab dem 01. Januar 2012 gelten neue Regelbedarfe in der Grundsicherung für Arbeitsuchende:

Alleinstehende und allerziehende Leistungsberechtigte: 374 Euro

Zwei in einem gemeinsamen Haushalt zusammenlebende Partner, jeweils: 337 Euro

Erwachsene Leistungsberechtigte, die keinen eigenen

Haushalt und keinen gemeinsamen Haushalt mit einem Partner führen: 299 Euro

Jugendliche von 14 bis unter 18 Jahre: 287 Euro

Kinder von 6 bis unter 14 Jahre: 251 Euro

Kinder von 0 bis unter 6 Jahre: 219 Euro

Einige vom Regelbedarf abhängige Mehrbedarfe, zum Beispiel für Alleinerziehende, fallen ebenfalls höher aus. Die Anpassungen werden automatisch von der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorgenommen, damit sind gesonderte Anträge in den Jobcentern nicht erforderlich. Alle Bedarfsgemeinschaften erhalten bis Ende Dezember 2011 einen schriftlichen Bescheid über die für sie jeweils eintretenden Änderungen.

Personen, die am Bundesfreiwilligendienst oder Jugendfreiwilligendienst teilnehmen und ergänzend Arbeitslosengeld II beziehen, dürfen künftig von ihrem Taschengeld 175 € monatlich behalten, ohne ihre Ausgaben (für Versicherungen und Werbungskosten) nachweisen zu müssen. Dabei werden 115 Euro laufende Ausgaben und 60 Euro Taschengeld zugrunde gelegt. Sind die laufenden Ausgaben nachgewiesen höher als 115 Euro, werden diese zuzüglich 60 Euro berücksichtigt.

Auszahlung der erhöhten Hartz IV-Regelsätze ab Januar 2012 

Ab Januar 2012 gelten neue Hartz IV-Regelbedarfe // Anpassung wurde im Leistungsverfahren A2LL der Bundesagentur für Arbeit (BA) berücksichtigt // Erhöhter Regelbedarf wird automatisch ausgezahlt

Ab dem 1. Januar 2012 gelten neue Regelbedarfe für Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld („Hartz IV"). So erhöht sich beispielsweise der Regelbedarf für alleinstehende Personen ab Jahresbeginn von monatlich 364 Euro auf 374 Euro. Ebenfalls höher fallen einige vom Regelbedarf abhängigen Mehrbedarfe, zum Beispiel für Alleinerziehende, aus.

Die Bundesagentur für Arbeit hat sichergestellt, dass über das Leistungsverfahren A2LL ab dem kommenden Jahr die erhöhten Regelbedarfe mit der zum 31. Dezember 2011 fälligen Leistung für Januar 2012 automatisch an die Leistungsberechtigten überwiesen werden. Eine gesonderte Vorsprache ist nicht erforderlich.

Aus technischen Gründen ist eine automatische Anpassung bei dem Mehrbedarf für die dezentrale Warmwassererzeugung nicht möglich. Damit betroffenen Kunden keine Nachteile entstehen, werden derzeit die erforderlichen Anpassungen durch die zuständigen Jobcenter vor Ort vorgenommen.

Die aktuell rund drei Millionen Bedarfsgemeinschaften erhalten bis Ende Dezember 2011 einen schriftlichen Bescheid über die für sie jeweils eintretenden Änderungen.

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter http://www.ba-audio.de/.

 

Beurlaubung vom Studium - Habe ich Anspruch auf Arbeitslosengeld II?

Diese Frage wird im Jobcenter Dresden häufig gestellt - ist aber nicht so einfach zu beantworten.

Nach dem SGB II haben Auszubildende, deren Ausbildung im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes dem Grunde nach förderfähig ist, in der Regel keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und Leistungen für Teilhabe und Bildung.

Bei Hilfebedürftigkeit nach SGB II kann ein Anspruch bestehen...

Hier finden Sie den Arbeitsmarktreport für Januar 2012

Dann klappt´s auch mit der Ausbildung

Ausbildungsbegleitende Hilfen sollen helfen, Defizite zu überwinden, den erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu sichern oder den drohenden Ausbildungsabbruch zu verhindern.

Großes Interesse am Infotag im BiZ

Rund 400 Besucher haben den "Tag der beruflichen Schulen" am vergangenen Samstag genutzt...

Anmelden und die Berufswelt entdecken!

Vom 12. bis 17. März 2012 startet erneut die Berufsorientierungsinitiative "Schau rein! - Die Woche der offenen Unternehmen". Schülerinnen und Schüler erhalten praxisnahe Einblicke in Sachsens betriebe und lernen so die Berufswelt hautnah kennen. Die Internetplattform www.schau-rein-sachsen.de ist ab sofort für die Anmeldung geöffnet.

 

Befristete Regelungen zum konjunkturellen und saisonalen Kurzarbeitergeld enden früher

Die Sonderregelungen zum konjunkturellen Kurzarbeitergeld sollten ursprünglich bis 31. März 2012 gelten. Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wurde das Enddatum auf den 31. Dezember vorverlegt.

Änderungen beim Gründungszuschuss treten in Kraft

Hier finden Sie die Veröffentlichungstermine für den monat-lichen Arbeitsmarktreport


"Kein Abschluss - was geht?"

Die 6. Jugendkonferenz des Jobcenters Dresden

Am 28.09.2011 hatte das Jobcenter Dresden zur 6. Jugendkonferenz zum Thema „Jugendliche ohne Schul- bzw. Berufsabschluss" geladen. Der Einladung des Jobcenters Dresden folgten 38 Vertreter verschiedener Bildungsträger, Vertreter der Jugendhilfe der Stadt Dresden und der Agentur für Arbeit Dresden. Tagungsort war das Sächsische Umschulungs- und Fortbildungswerk Dresden e.V., welches die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und deren Mitarbeiter für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgten.

Der Schwerpunkt der Konferenz lag darauf, wie im Zusammenwirken der verschiedenen Träger passgenaue Angebote geschaffen werden können um Jugendlichen ohne Schul- oder Berufsabschluss trotzdem einen erfolgversprechenden Weg ins (Berufs-) Leben zu ermöglichen.

Das Grußwort des Geschäftsführers des Jobcenters Dresden, Jan Pratzka stand unter dem Motto der amerikanischen Nobelpreisträgerin Pearl S. Buck: „Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden." und leitete die verschiedenen Fachvorträge und die anschließenden Diskussionen ein, die vom Bereichsleiter Interner Service des Jobcenters Dresden, Herrn Schäfer, moderiert wurden.

Neben Vorträgen und Diskussionen zum Thema war in die Jugendkonferenz auch ein Rundgang durch das Areal des SUFW Dresden e.V. eingebettet. Hier kamen Jugendliche zu Wort, die in den Produktionsstätten des Trägers ihre Ausbildung absolvieren

Die Ergebnisse der Jugendkonferenz wurden von den Teilnehmern in verschiedenen Thesen zusammengefasst:

  • Es geht viel - Netzwerkarbeit intensiver leben!
  • Gemeinsam zum Ziel - wir packen das!
  • Passgenaue Angebote schaffen!
  • Lebenslanges Lernen - Kita -> Schule -> Berufswelt
  • Müssen wir sein wie unsere Kinder - oder sie wie wir? Jugendliche und Erwachsenen gehen aufeinander zu.
  • Bildung macht Jugend stärker und selbstbewusster!

„Insgesamt war diese 6. Jugendkonferenz ein Erfolg. In der lebhaften und sehr engagierten Diskussion wurden neue Ansatzpunkte für eine zukünftige engere und zielführende Zusammenarbeit zum Nutzen der Jugendlichen gefunden und bisher bestehende Schnittstellen vertieft." so Jan Pratzka zum Ergebnis der Konferenz.


Die Tagesordnung der 6. Jugendkonferenz

Hier finden Sie die Beiträge der Teilnehmer

Hier einige Äußerungen der Konferenzteilnehmer

„Die junge Generation ist Reichtum und Potential einer Gesellschaft. Jugendliche haben in Anbetracht der demographischen Entwicklung auch in unserer Region deutlich bessere Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt als noch vor wenigen Jahren. Jede und Jeder wird gebraucht.  Diesen Möglichkeiten sind leider nicht alle Jugendlichen gewachsen - hier sind Unterstützung und auch Wegweiser notwendig. Der Erfolg der heutigen Veranstaltung besteht darin, dass alle Beteiligten im Ergebnis des Tages neue Wege der Zusammenarbeit erarbeitet haben, um die vorhandenen Hilfsangebote weiter zu vernetzen."

Herr Pratzka, Geschäftsführer des Jobcenters Dresden


Das Ziel dieser - wie auch jeder der vorangegangenen - Jugendkonferenz war es, messbare Ergebnisse im Hinblick auf Hilfs- und Unterstützungsangebote für unsere Jugend zu erzielen. Unabdingbar dafür war und wird auch zukünftig sein, dass alle Netzwerkpartner eng miteinander zusammenwirken und sich darüber im Klaren sind, dass nur gemeinsames Handeln den angestrebten Erfolg sichert. Die fachlich fundierten Diskussionen und breiten Handlungsansätze weisen dabei den richtigen Weg.

Herr Wünsche, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dresden


„Wie auch in den vergangenen Jugendkonferenzen kristallisieren sich in dieser zwei zentrale Themen heraus: einmal das Thema Bildung und zum anderen der Bereich der Schnittstellen zwischen den verschiedenen Leistungsträgern. In der Weiterentwicklung zu den bisherigen Veranstaltungen wird durch den Austausch die Abstimmung und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Leistungsträgern immer präziser. Damit können die Angebote zur Förderung Jugendlicher, hier im Speziellen derer ohne Schul- oder Berufsausbildung, umfassender, aber auch detaillierter an die entsprechenden Bedarfe angepasst werden. Die fachliche Diskussion und der Austausch sind für mich auch diesmal wieder eine positive Erfahrung und lassen mich darauf vertrauen, dass wir im Sinne der jungen Menschen alle gewillt sind konstruktiv Probleme zu lösen und kreative neue Wege zu gehen. "

Herr Schäfer, Bereichsleiter Interner Service im Jobcenter Dresden


"Das Thema der Jugendkonferenz ist für mich sehr interessant und bietet Anstoß gemeinsam darüber nachzudenken, wo die Ursachen für fehlende Berufs- oder Schulabschlüsse liegen und welche zukünftigen Entwicklungstendenzen zu beachten sind. Besonders wichtig ist es jedoch, herauszuarbeiten, welche Möglichkeiten wir haben um allen Jugendlichen die Chance zu geben einen Schul- oder Berufsabschluss zu erwerben."

Frau Greif, Jugendhilfe Dresden, Abteilung Kinder- und Jugendförderung


„Für mich ist wichtig, dass die Jugendkonferenz als Solche stattfindet. Ich sehe sie als Plattform zur Abstimmung der unterschiedlichen Träger und Institutionen und als Informationsbasis."

Frau Kynast, Frauenförderwerk Dresden e.V.


"An dieser Jugendkonferenz gefällt mir die Teilnahme vieler sehr verschiedener Akteure und der offene Austausch über die gemeinsamen Problemstellungen. Interessant sind die verschiedenen Ansätze, die bereits in den frühen Lebensjahren beginnen. Das kommt uns sehr entgegen, da die Dresdener Bildungsbahnen für Menschen jeden Alters zur Verfügung stehen."

Herr Merle, Dresdener Bildungsbahnen


„Ich nehme das erste Mal an der Jugendkonferenz teil - bin ganz unvoreingenommen und finde die offene Diskussion sehr interessant. Viele der Problemstellungen sind mir bereits aus der eigenen Praxis bekannt, auch wenn unsere Arbeit auf eine breitere Altersgruppe ausgelegt ist."

Frau Kypta, Bildungszentrum Lernen und Technik gGmbH


„Das ist meine erste Teilnahme an einer Jugendkonferenz. Die Veranstaltung hat mich bereichert. Besonders interessant waren für mich die Beiträge des Jobcenters und der Agentur für Arbeit, da hier eine komplexe Sicht auf die Leistungen für Jugendliche vor einer Ausbildung gegeben wurde. Der Beitrag des Jugendamtes zeigte weitere Ansätze für die Arbeit mit Jugendlichen auf um diese auf einen guten Weg zu bringen. Interessant war für mich auch der Rundgang durch den handwerklichen Bereich. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass Jugendliche tätig werden, damit sie die Ergebnisse ihrer Arbeit sehen."

Frau Lätsch, Bildungszentrum des sächsischen Handels


Welche Neuerungen und Änderungen gab es im Internetauftritt des Jobcenters Dresden? Hier erfahren Sie es!

31.01.2012

  • Aktualisierung "Aktuelles"/"Presse"
  • Laufende Maßnahmen 2. Arbeitsmarkt und Bürgerarbeit für Januar 2012 unter "Träger"



Städte erfliegen!