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Anliegen & Lebenslagen

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Suchtbeauftragte und Sachbearbeiterin für Koordination Suchthilfe/Suchtprävention

  • Information und Vermittlung von Material, Angeboten und Hilfen für Betroffene, Angehörige und weitere Interessierte zu Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten von Abhängigkeitserkrankungen
  • fachliche Unterstützung von Multiplikatoren
  • Koordination und Vernetzung kommunaler Aktivitäten (Arbeitskreise)
  • Erarbeitung strukturübergreifender kommunaler Handlungskonzepte
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung der Dresdner Bürger und Bürgerinnen zum Thema Suchtmittelgebrauch, -missbrauch, -abhängigkeit
  • Erhebung und Aufbereitung von suchtspezifischen Daten 
  • Aufgreifen aktueller Tendenzen im Suchtbereich und Initiierung entsprechender Angebote
  • Evaluierung der Arbeit der Suchtberatungsstellen freier Träger und der kommunalen Jugend- und Drogenberatungsstelle

 

Suchtbeauftragte der Stadt Dresden

Dr. Kristin Ferse

Besucheranschrift 
Richard-Wagner-Str. 17
01219 Dresden
Anfahrt mit Bus und Bahn 
Anfahrt mit Bus und Bahn
Telefonnummer 
0351 4885358

SB Koordination Suchthilfe/Suchtprävention

Anja Maatz

Besucheranschrift 
Richard-Wagner-Str. 17
01219 Dresden
Anfahrt mit Bus und Bahn 
Anfahrt mit Bus und Bahn
Telefonnummer 
0351 4885357

Suchtberichte

Am 26.06.2014 ist mit einer Pressekonferenz der Dresdner Suchtbericht 2013 veröffentlicht worden. In diesem sind alle für die Stadt Dresden relevanten Zahlen und Fakten rund um die Themen Sucht, Suchthilfe und Prävention zusammengefasst. Es werden die zahlreich vorhandenen Angebots- und Kooperationsstrukturen dargestellt sowie auf Bedarfe aufmerksam gemacht. Der Bericht greift vor allem auf die Zahlen der bundesweiten Krankenhausstatistik sowie der sechs Dresdner Suchtberatungs- und Behandlungsstellen zurück. Diese offenbaren einen realistischen Einblick, mit welchen Substanzen in besonders gesundheitsgefährdender Weise aktuell umgegangen wird. Im Rahmen der Suchtberichterstattung wird ein gut funktionierendes, interdisziplinäres Netzwerk in Dresden ersichtlich, welches notwendig ist, da eine Abhängigkeitserkrankung bzw. ein missbräuchlicher Konsum alle Lebensbereiche des Menschen beeinträchtigt.

Dresdner Suchtbericht 2013



Basisseminare Sucht 2014

Das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden bietet in Kooperation mit der Suchtberatungs- und Behandlungsstelle Dresden-Mitte des Diakonischen Werkes - Stadtmission Dresden e.V. und der Fachstelle für Suchtprävention im Direktionsbezirk Dresden differenzierte Informationsveranstaltungen zu suchtspezifischen Themen an. Die Seminare sind kostenfrei und offen für alle Interessierten (Multiplikatioren, Helfer, Betroffene, Angehörige). Sie sind auf 20 Teilnehmer beschränkt.

  • Termine
    • Basisseminar Sucht/Suchthilfe: 6.2., 8.5., 4.9.2014
    • Basisseminar Suchtprävention: 27.2., 5.6., 9.10.2014
    • Basisseminar Crystal: 6.3., 27.3., 26.6., 10.7., 6.11., 27.11.2014
  • Zeit:
    • jeweis von 17 bis 18:30 Uhr
  • Ort:
    • Diakonisches Werk - Stadtmission Dresden. e.V., Suchtberatungs- und Behandlungsstelle Dresden-Mitte, Fetscherstraße 10, 01307 Dresden 
  • Anmeldung:

 

Infokarte zu den Basisseminaren 2014



Aktionen zur Suchtprävention

City-Light-Kampagne „Lustvoll lieben statt Kater kriegen"

Vom 24. Dezember 2013 bis 21. Januar 2014 hingen im gesamten Dresdner Stadtgebiet 160 City-Light-Plakate unter dem Titel „Lustvoll lieben, statt Kater kriegen". Mit dieser Kampagne sollten zielgerichtet berufstätige Frauen angesprochen werden. Es sollte ein Impuls gesetzt werden über die Menge bzw. Motive des Konsums, insbesondere in Stresssituationen, nachzudenken, zukünftig bewusst wahrzunehmen und diesen ggf. einzuschränken. Laut Drogen- und Suchtbericht des Bundes konsumieren 22% aller Frauen und 32% aller Männer riskant Alkohol, wobei in den oberen Bildungsgruppen der Anteil riskant Konsumierender am höchsten ist.

Alkohol zu genießen bedeutet kleine Mengen zu trinken, zu schmecken, zu riechen und sich Zeit dabei zu lassen. Mit einem verantwortungsbewussten Genuss alkoholischer Getränke gefährden Sie weder Ihre Gesundheit noch die anderer Menschen. Was jedoch versteht man genau unter risikoarm und bis zu welcher Menge darf ich Alkohol tatsächlich genießen?

Die Regel für risikoarmen Alkoholkonsum bei gesunden Erwachsenen lautet:

für Männer:

Nehmen Sie nicht mehr als 24 Gramm reinen Alkohol pro Tag zu sich. Dies entspricht ca. 0,6 Liter Bier, 0,3 Liter Wein/Sekt oder ca. 8cl einer Spirituose wie Likör, Korn, Wermuth etc.

für Frauen:

Nehmen Sie nicht mehr als 12 Gramm reinen Alkohol pro Tag zu sich. Dies entspricht ca. 0,3 Liter Bier, 0,15 Liter Wein/Sekt oder 4cl einer Spirituose wie Likör, Korn, Wermuth etc.

Ergänzend gilt die Empfehlung:

  • Verzichten Sie an mindestens zwei Tagen pro Woche auf Alkohol.
  • Setzen Sie Alkohol nicht als Durstlöscher ein.
  • Lassen Sie sich Zeit zum Trinken.
  • Trinken Sie keinen Alkohol, um Frust, Stress oder Ärger zu vergessen.
  • Verzichten Sie auf Alkohol während der Schwangerschaft, im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, beim Sport.
  • Entspannung, Entschleunigung, Bewegung und ab und zu einen leckeren alkoholfreien Cocktail.  

Präventions- und Aktionswoche „Leg dich nicht mit Crystal an!“

Unter dem Slogan „Leg dich nicht mit Crystal an“ reagierte die Landeshauptstadt Dresden auf die zunehmende Verbreitung der Droge Crystal und organisierte gemeinsam mit vielen weiteren Partnern eine Ausstellung. Das Gymnasium Dresden Cotta nahm die Thematik Crystal in ihrer Projektwoche „SehnSucht“ auf. Neben Informationen über die Droge lernten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen einen ehemaligen Konsumenten sowie die Angehörige eines Betroffenen kennen. Im Anschluss verarbeiteten sie ihre Eindrücke in Bildern. Darüber hinaus gestalteten Jugendliche des SPIKE Dresden in einem Workshop Graffitis zum Thema Crystal. Alle Ergebnisse wurden in der Centrum Galerie Dresden ausgestellt. Die Aktionswoche wurde am 02.06.2014 durch den Bürgermeister für Soziales und Verbraucherschutz Herrn Martin Seidel eröffnet. Begleitet wurde die Ausstellung durch interaktive, suchtpräventive Angebote des Fachteams Mobile Jugendarbeit zur Suchtprävention der Diakonie Dresden sowie dem Gesundheitsamt Dresden. Ein musikalisches Highlight stellte der entstandene Rap-Track des Rappers Paliwo dar, der seine eigene Konsumvergangenheit damit verarbeitete und bei der Eröffnungsveranstaltung auftrat. Das entstandene Musikvideo finden Sie unter: http://www.youtube.com/watch?v=ArGHVjhim0E

Informationsplakat zur Ausstellung Crystal 2014

Plakat Ausstellung Crystal 2014

Ausstellung in der Centergalerie Dresden

Graffiti von SPIKE

City-Light-Plakat "Lustvoll lieben statt Kater kriegen"



Alkoholpräventionsprojekt "HaLT-Hart am LimiT"

Das Projekt „HaLT-Hart am LimiT" ist ein Alkoholpräventionsprojekt, das aus zwei Bausteinen besteht: Im sogenannten reaktiven Baustein wird Kindern und Jugendlichen, die auf Grund einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden müssen, ein sozialpädagogisches Angebot unterbreitet. Dieses beinhaltet:

  • ein Beratungsgespräch mit dem Kind bzw. Jugendlichen im Krankenhaus
  • ein Beratungsgespräch mit den Eltern und
  • ein Gruppenangebot für die Kinder und Jugendlichen.

Mit diesem Angebot wollen wir Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung unterstützen, einen verantwortungsvollen und risikoarmen Umgang mit Alkohol zu erlernen. Ergänzend zu diesem Ansatz stehen kommunale Bemühungen mit dem Ziel, Alkoholexzesse und schädlichen Alkoholkonsum im Vorfeld zu verhindern, die Einhaltung des Jugendschutzes zu fördern und die Dresdnerinnen und Dresdner zu einem bewussten Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren (proaktiver Baustein).

Am 01.01.2012 ist die "Rahmenvereinbarung zur Umsetzung des Projektes "HaLT-Hart am LimiT" in Sachsen zwischen dem Freistaat Sachsen und der AOK-Plus, dem BKK Landesverband Mitte, der IKK classic, verschiedenen Ersatzkassen und der Knappschaft" in Kraft getreten. Diese ermöglicht die Abrechnung der erbrachten Leistungen für die Kinder und Jugendlichen über deren Krankenkassen und stellt das Projekt auf eine sichere finanzielle Basis.

HaLT - Hart am LimiT - Logo



Suchtberatungsstellen

Suchtberatungsstellen 

Fünf öffentlich geförderte ambulante Suchtberatungs- und
Behandlungsstellen, der mobile Suchtdienst des Sozialamtes und eine
Jugend- und Drogenberatungsstelle bieten in Dresden kostenlose Hilfe an:

Caritasverband für Dresden e.V.

Suchtberatungs- und Behandlungsstelle

Postanschrift 
Görlitzer Straße 18
01099 Dresden
Telefonnummer 
0351-8043804

Diakonisches Werk Stadtmission Dresden e.V.

Suchtberatungs- und Behandlungsstelle Neustadt

Postanschrift 
Glacisstraße 42
01099 Dresden
Telefonnummer 
0351-8172400

Diakonisches Werk Stadtmission Dresden e. V.

Suchtberatungs- und Behandlungsstelle Mitte

Postanschrift 
Fetscherstraße 10
01307 Dresden
Telefonnummer 
0351-4468977

SZL Suchtzentrum gGmbH

Suchtberatungs- und Behandlungsstelle HORIZONT

Postanschrift 
Kesselsdorfer Straße 2
01159 Dresden
Telefonnummer 
0351-4207738

GESOP gGmbH

Integrative Suchtberatungs- und Behandlungsstelle

Postanschrift 
Gasanstaltstraße 10
01237 Dresden
Telefonnummer 
0351-21530830

Mobiler Suchtdienst im Sozialamt

für sozial benachteiligte chronisch Suchtkranke

Postanschrift 
Junghansstraße 2
Zimmer 301, 304
01277 Dresden
Telefonnummer 
0351-4884987, 4884989, 4884995
Dieser Dienst ist vor allem aufsuchend tätig.

Jugend- und Drogenberatungsstelle

Postanschrift 
Richard-Wagner-Straße 17
01219 Dresden
Telefonnummer 
0351-4885371


Selbsthilfe für Suchtkranke und deren Angehörigen

Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeangebote finden Sie unter: