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Weiße Rosen

Mit dem Tragen der weißen Rose wurde gezeigt, dass unsere Erinnerung einen anderen Horizont hat: Ein Zeichen für die Überwindung von Krieg, Rassismus und Gewalt!

Die Autoren des Aufrufes "Dresden 13. Februar - Ein Rahmen für das Erinnern"
Friedemann Bringt, Kulturbüro Sachsen
Stephan Fritz, Pfarrer der Dresdner Frauenkirche
Annemarie Müller, Ökumenisches Informationszentrum Dresden
Elisabeth Naendorf, Stadtökumenekreis Dresden
Matthias Neutzner, IG »13. Februar 1945«
Hildegart Stellmacher, Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dresden
Peter Teichmann, Referent des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Dresden
sowie: Ralf Hron, Deutscher Gewerkschaftsbund, Region Dresden - Oberes Elbtal, Vorsitzender

Wenige Tage nach dem 13. Februar 1945 benutzte das nationalsozialistische Regime die Zerstörung Dresdens in einer massiven Propagandakampagne, um die Deutschen zur Fortsetzung ihres verbrecherischen Krieges zu mobilisieren. Bis zum Kriegsende starben noch einmal Hunderttausende Menschen. Heute knüpfen die NPD und andere Rechtsextreme an diese Tradition an und benutzen den 13. Februar erneut, um die Verbrechen des deutschen Nationalsozialismus zu verharmlosen.

Symbol für die Überwindung von Krieg, Rassismus und Gewalt

Am 13. Februar 2005, dem 60. Jahrestag der Luftangriffe auf Dresden, trugen tausende Menschen der Stadt eine weiße Rose.
Die weißen Rosen machten deutlich: Die Dresdnerinnen und Dresdner wehren sich dagegen, dass die Erinnerung an den 13. Februar 1945 benutzt wird, um für demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien, Haltungen und Aktionen zu werben.
Die Initiative dazu war von einer Dresdner Überlebenden des 13. Februar 1945 ausgegangen, die ein Zeichen gegen die rechtsextreme Instrumentalisierung des Gedenkens setzen wollte. Sie wurde von vielen Organisationen, Institutionen und Bürgerinnen und Bürgern unterstützt, so auch von der "Aktion Toleranz" der Sächsischen Zeitung und Dresdner Morgenpost. Viele Tausend weiße Rosen sind verkauft worden.

Weiße Rose am Revers