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Dresden hilft

Foto: arche noVa bei Brunneneinweisung in Sri Lanka

„Dresden hilft": ein starkes Bündnis der Landeshauptstadt Dresden und des Dresdner Entwicklungshilfevereins arche noVa e. V.

Logo Dresden hilft

Ihr Ansprechpartner

arche noVa e.V.

Besucheranschrift 
Weißeritzstraße 3
01067 Dresden
Stadtplan 
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Telefonnummer 
03 51/48 19 84 0
Faxnummer 
03 51/48 19 84 70
Internetadresse 
www.arche-nova.org

"Dresden hilft"

Die Landeshauptstadt Dresden und die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa - Initiative für Menschen in Not e. V. haben ihr gemeinsames Aktionsbündnis „Dresden hilft" nach dem Tsunami 2004 ins Leben gerufen. Seitdem wurden zahlreiche Soforthilfe- und Entwicklungshilfeprojekte in verschiedenen Krisengebieten realisiert:

  • 2012 Explosionsunglück in Brazzaville
  • 2011 Erdbeben-/Tsunamigebiet Japan
  • 2010 Flutkatastrophengebiet Pakistan
  • 2010 Erdbebengebiet auf Haiti
  • 2009/2010 Tornadoschäden Gostyn
  • 2009/2010 Erdbebengebiet in Sumatra
  • 2008-2010 Wasserversorgung für Schulen auf Sri Lanka
  • 2008-2010 Zyklongebiet Myanmar
  • 2008 Erdbebengebiet in Pakistan
  • 2007-2009 Schulprojekt in der Partnerstadt Brazzaville/Kongo
  • 2007/2008 Brandkatastrophengebiet in Griechenland
  • 2005/2006 Erdbebengebiet in Pakistan
  • 2004/2005 Tsunami-Gebiet in Südostasien
Foto: Unterzeichnung Kooperationsvertrag 2009

Unterzeichnung der novellierten Kooperationsvereinbarung "Dresden hilft" am 6. August 2009 (v. l.: Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Sven Seifert)



Oberbürgermeisterin Helma Orosz bittet um Spenden für Hilfsprojekte von arche noVa:

"arche noVa e. V. ist in vielen Krisen- und Katastrophengebieten der Welt im Einsatz. Ich weiß, dass die Erfahrungen und das Know-How der Dresdner Hilfsorganisation dort wirkungsvoll und nachhaltig zum Einsatz kommen. Die Projekte werden zum Teil aus Spenden finanziert. Viele Dresdnerinnen und Dresdner haben die Arbeit von arche noVa in den vergangenen Jahren mit Spenden unterstützt. Dafür danke ich Ihnen und bitte Sie auch weiterhin um Ihre Hilfe, damit arche noVa weltweit einsatzfähig bleibt, wo immer Hilfe aus Dresden benötigt wird."

Aktuelle Informationen zum Stand der „Dresden hilft" - Projekte und weiterer Einsätze von arche noVa  erhalten Sie unter:

Spenden für die Projekte von "Dresden hilft" können direkt auf das  Spendenkonto von arche noVa e.V. überwiesen werden:

Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 357 35 00
BLZ: 850 205 00
Kennwort: Dresden hilft


Republik Kongo/Partnerstadt Brazzaville

Die Auswirkungen der Bürgerkriege in der Republik Kongo (zwischen 1993 und 2003) sind bis heute deutlich spürbar. 70% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Obwohl 73% der Bevölkerung die Grundschule besuchen, ist die Anzahl der Kinder, insbesondere der Mädchen, die die Mittelschule beenden, viel geringer.

arche noVa unterstützt die Sanierung der öffentlichen Mittelschule „Nganga Lingolo" in Brazzaville (1.300 SchülerInnen). Es ist die einzige Schule für 30.000 Einwohner. Derzeit unterrichtet ein/e Lehrer/in an dieser Schule im Durchschnitt 93 Kinder. Neben fehlender Wasserversorgung und schlechten Hygienebedingungen mangelt es an Schulmöbeln, Türen, Fenstern und Sicherheitsvorkehrungen. Es gibt keinen Strom und keine Müllabfuhr.
Klassen- und Lehrerzimmer werden renoviert und mit Schulmöbeln ausgestattet. Neben der Wasserversorgung werden Waschbecken und Toiletten gebaut. Bildung spielt im Kampf gegen Armut eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht den Menschen am nachhaltigsten, sich selbst aus der Not zu befreien und eine bessere und selbst bestimmte Zukunft aufzubauen.
Ein Teil des Geldes für das Projekt kommt aus dem „genialsozial"-Topf. Initiiert von der Sächsischen Jugendstiftung haben Jugendliche an einem Tag im Jahr die Möglichkeit Geld für Hilfsprojekte zu erarbeiten. Der Arbeitslohn geht direkt an die Sächsische Jugendstiftung und wird dann auf die ausgewählten Hilfsprojekte verteilt. Da in diesem Jahr das Schulprojekt von arche noVa in Dresdens Partnerstadt Brazzaville mit zu den drei geförderten „genialsozial-Projekten" gehört, hat die Stadt Dresden über 100 Schülern einen Arbeitsplatz angeboten und damit den Fördertopf mit gefüllt.

Foto: Blick in ein Klassenzimmer


Wasser für Nganga Lingolo

27.01.2010. Wasser aus dem eigenen Brunnen – die Sensation auf dem Schulhof der Nganga Lingolo Mittelschule in Brazzaville ist perfekt. Seit einigen Tagen können die 1.300 Kinder und 21 Lehrer direkt vor ihren Klassenzimmern Wasser pumpen. Ein großer Schritt im arche-noVa-Projekt zur Sanierung der Schule. 

„Alle freuen sich sehr. Auch die Eltern haben sich sehr engagiert. Sie haben beispielsweise den ganzen Sand und das Wasser für den Bau selbst geholt. Und unter den Schülern ist der Brunnen eh schon längst zur größten Attraktion geworden. Vor dem Unterricht und in den Pausen gibt es um ihn herum riesige Trauben an Kindern. Jeder will mal Wasser pumpen“, berichtet arche noVa Projektreferentin Sarah Kräß von ihrem aktuellen Aufenthalt vor Ort. Sarah Kraess von arche noVa und der Schulleiter testen den neuen Schulbrunnen Gestern hat sie die Schule, die gemeinsam von arche noVa und der lokalen Partnerorganisation Forum Pour les Groupes Ruraux (FPGR) in einem Vorort der Hauptstadt Brazzaville umgebaut wird, besucht.

„Der Weg zur Schule ist beschwerlich. Mit normalen Autos sind die Straßen kaum passierbar. Von der Innenstadt Brazzavilles fährt man den Fluss Kongo entlang, der von den Bewohnern Brazzavilles liebevoll la Fleuve genannt wird. Die Gegend ist grün, die Erde sehr fruchtbar. Überall stehen Bananenstauden, Mango- und Papayabäume. Viele von Ihnen wachsen wie Mahnmale in den zahllosen vom Bürgerkrieg zerstörten Häusern“, so Kräß. César, der lokale Mitarbeiter von arche noVa bestätigt, wie sehr gerade hier im Süden der letzte Bürgerkrieg Tod und Zerstörung mit sich brachte. Auch die Mittelschule in Nganga Lingolo ist von den Folgen des Krieges gekennzeichnet. Hinzu kommen die extremen Witterungsverhältnisse, die eine permanente Pflege der Gebäude notwendig machen. Der Staat selbst hat keine Mittel, die Schule zu renovieren oder zu warten.

arche noVa unterstützt daher mit Geldern von "Genialsozial" die Schulrenovierung. Besonders wichtig war arche noVa, dass die Schule einen eigenen Brunnen erhält. Die Gegend ist zwar reich an Wasser, aber zum Trinken ist es ungeeignet. Bisher gab es in der ganzen Gegend nur einen Brunnen mit Trinkwasserqualität. Der Weg von der Schule dorthin ist jedoch sehr weit und außerdem muss man für das Wasser dort zahlen. Jetzt hat die Schule ihren eigenen Brunnen. Ganz fertig sind die Bauarbeiten noch nicht, aber mit der installierten Pumpe lässt sich schon Wasser pumpen. Bevor die Schüler das Wasser trinken dürfen, muss jetzt noch die Wasserqualität geprüft werden. Dann wird entschieden, ob eine Nachbehandlung des Wassers notwendig ist. Außerdem wird noch ein Tank installiert, von dem aus das Wasser zu Trink- und zu Handwaschgelegenheiten weitergeleitet wird.

Neben dem Brunnen befinden sich die Toiletten für Schüler und Lehrer im Bau. In besonderen Unterrichtseinheiten werden die Schüler für das Thema Wasser und Hygiene sensibilisiert. Ab Juni, wenn die lange Regenzeit vorbei ist, sollen die Klassenzimmer und Lehrerräume renoviert werden. Ein Wasserkomitee bestehend aus Eltern, Gemeindevorstehern und Schulpersonal und ein Schülerkomitee wurden gegründet, die für die nachhaltige und langfristige Nutzung der geschaffenen Maßnahmen Verantwortung übernehmen. Von jedem Schüler wird jedes Trimester ein kleiner Betrag eingesammelt, der den Erhalt der Anlagen finanzieren soll.

Wir freuen uns, wenn Sie den Bau der Schule unterstützen möchten: Jetzt online spenden!

Konto: 3573500, BLZ: 850 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft), Stichwort: Kongo

Brunnen, Foto arche noVa

Brunnen, Foto arche noVa

Brunnen, Foto arche noVa

Brunnen, Foto arche noVa

Brunnen, Foto arche noVa

Klassenraum der Mittelschule, Foto arche noVa



Rückblick


„Dresden hilft": Jugend-Workcamp in Gostyń beseitigte Tornado-Schäden

Zwölf junge Dresdnerinnen und Dresdner haben vom 28. März bis 10. April 2010 gemeinsam mit Jugendlichen aus Gostyń an einem Workcamp teilgenommen. Sie haben bei der Beseitigung der Schäden geholfen, die der Tornado über Polen im Juli 2009 in Gostyń verursacht hat. Etwa 8.000 neue Bäumchen haben sie im Park Krajewice und in der Försterei Piaski bei Gostyń gepflanzt. Einige Bäume konnten aus Spenden finanziert werden, die in Dresden gesammelt wurden. Besonders beeindruckt waren die Dresdner Workcamp-Teilnehmer von der herzlichen Gastfreundschaft in Gostyń: „Jeden Tag haben die Nonnen im Kloster auf dem Heiligen Berg, wo wir gewohnt haben, für uns Kuchen gebacken. Am Ostersonntag waren wir zum traditionellen Osterfrühstück bei Krajewicer Familien eingeladen, die uns mit uns auch Ausflüge unternommen haben", freut sich Aline Tschiedel nach ihrer Rückkehr vom Camp. Unter dem Motto „Geschichte verstehen - Zukunft pflanzen" gingen die Jugendlichen auch auf Entdeckung in die Geschichte der Beziehungen zwischen Dresden und Gostyń.

Foto: Workcamp Gostyn 2010


Foto: Schulklasse in Brazzaville

Schulklasse in Brazzaville

Partnerstadt Brazzaville/Kongo 2008

Foto: Myanmar 2008

Hilfsmittelverteilung per Boot


Foto: Befragung des Dorfkomitees zu Bedarf und Prioritäten der Hilfe

Befragung des Dorfkomitees zu Bedarf und Prioritäten der Hilfe


Foto: Baumarbeiten in Griechenland

Jugendliche bei Baumpflanzungen

Griechenland 2007/2008

Foto: Befragung des Dorfkomitees zu Bedarf und Prioritäten der Hilfe

Befragung des Dorfkomitees zu Bedarf und Prioritäten der Hilfe


Foto: Fischerdorf im Norden von Sri Lanka

Fischerdorf im Norden von Sri Lanka

Tsunamigebiet Südostasien 2005/2006