Dresden hilft
„Dresden hilft": ein starkes Bündnis der Landeshauptstadt Dresden und des Dresdner Entwicklungshilfevereins arche noVa e. V.
Ihr Ansprechpartner
arche noVa e.V.
Spenden für die Projekte von "Dresden hilft" können direkt auf die Spendenkonten von arche noVa e.V. überwiesen werden (außer Brunnenaktien-Kampagne) - DANKE!
Konto: 312 011 56 99
BLZ: 850 50 300
oder:
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 357 35 00
BLZ: 850 205 00
Kennwort: Dresden hilft
- Internetadresse
- www.arche-nova.org
„Dresden hilft"
Die Landeshauptstadt Dresden und die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa - Initiative für Menschen in Not e. V. haben ihr gemeinsames Aktionsbündnis „Dresden hilft" nach dem Tsunami 2004 ins Leben gerufen. Seither sind zahlreiche Soforthilfe- und Entwicklungshilfeprojekte in verschiedenen Krisengebieten realisiert worden:
- 2004/2005 Tsunami-Gebiet in Südostasien
- 2005/2006 Erdbebengebiet in Pakistan
- 2007/2008 Brandkatastrophengebiet in Griechenland
- 2007-2009 Schulprojekt in der Partnerstadt Brazzaville/Kongo
- 2008 Erdbebengebiet in Pakistan
- 2008-2010 Zyklongebiet Myanmar
- 2008-2010 Wasserversorgung für Schulen auf Sri Lanka
- 2009/2010 Erdbebengebiet in Sumatra
- 2009/2010 Tornadoschäden Gostyn
- 2010 Erdbebengebiet auf Haiti
Oberbürgermeisterin Helma Orosz bittet um Spenden für „Dresden hilft"-Projekte:
"Gegenwärtig ist arche noVa im Bündnis „Dresden hilft" auf Haiti, in unserer Partnerstadt Brazzaville/Kongo, auf Sumatra, in Sri Lanka und Myanmar im Einsatz. Ich weiß, dass die Erfahrungen und das Know-How der Dresdner Hilfsorganisation dort wirkungsvoll und nachhaltig zum Einsatz kommen. Die Einsätze werden zum Teil aus Spenden finanziert. Viele Dresdnerinnen und Dresdner haben die Arbeit von arche noVa in den vergangenen Jahren mit Spenden unterstützt. Dafür danke ich Ihnen und bitte Sie auch weiterhin um Ihre Hilfe, damit „Dresden hilft" weltweit einsatzfähig bleibt, wo immer Hilfe aus Dresden benötigt wird. Vielen Dank." Helma Orosz
Unterzeichnung der novellierten Kooperationsvereinbarung "Dresden hilft" am 6. August 2009 (v. l.: Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Sven Seifert)
Aktuelle Projekte des Aktionsbündnisses
- - "Dresden hilft" in Haiti
- - "Dresden hilft" in Sumatra
- - "Dresden hilft" in Myanmar
- - Aktion "Brunnenaktien"
"Dresden hilft" ist auch in Dresdens Partnerstadt Brazzaville (Kongo) im Einsatz:
Republik Kongo/Partnerstadt Brazzaville
Die Auswirkungen der Bürgerkriege in der Republik Kongo (zwischen 1993 und 2003) sind bis heute deutlich spürbar. 70% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Obwohl 73% der Bevölkerung die Grundschule besuchen, ist die Anzahl der Kinder, insbesondere der Mädchen, die die Mittelschule beenden, viel geringer.
arche noVa unterstützt die Sanierung der öffentlichen Mittelschule „Nganga Lingolo" in Brazzaville (1.300 SchülerInnen). Es ist die einzige Schule für 30.000 Einwohner. Derzeit unterrichtet ein/e Lehrer/in an dieser Schule im Durchschnitt 93 Kinder. Neben fehlender Wasserversorgung und schlechten Hygienebedingungen mangelt es an Schulmöbeln, Türen, Fenstern und Sicherheitsvorkehrungen. Es gibt keinen Strom und keine Müllabfuhr.
Klassen- und Lehrerzimmer werden renoviert und mit Schulmöbeln ausgestattet. Neben der Wasserversorgung werden Waschbecken und Toiletten gebaut. Bildung spielt im Kampf gegen Armut eine zentrale Rolle. Sie ermöglicht den Menschen am nachhaltigsten, sich selbst aus der Not zu befreien und eine bessere und selbst bestimmte Zukunft aufzubauen.
Ein Teil des Geldes für das Projekt kommt aus dem „genialsozial"-Topf. Initiiert von der Sächsischen Jugendstiftung haben Jugendliche an einem Tag im Jahr die Möglichkeit Geld für Hilfsprojekte zu erarbeiten. Der Arbeitslohn geht direkt an die Sächsische Jugendstiftung und wird dann auf die ausgewählten Hilfsprojekte verteilt. Da in diesem Jahr das Schulprojekt von arche noVa in Dresdens Partnerstadt Brazzaville mit zu den drei geförderten „genialsozial-Projekten" gehört, hat die Stadt Dresden über 100 Schülern einen Arbeitsplatz angeboten und damit den Fördertopf mit gefüllt.
Wasser für Nganga Lingolo
27.01.2010. Wasser aus dem eigenen Brunnen – die Sensation auf dem Schulhof der Nganga Lingolo Mittelschule in Brazzaville ist perfekt. Seit einigen Tagen können die 1.300 Kinder und 21 Lehrer direkt vor ihren Klassenzimmern Wasser pumpen. Ein großer Schritt im arche-noVa-Projekt zur Sanierung der Schule.
„Alle freuen sich sehr. Auch die Eltern haben sich sehr engagiert. Sie haben beispielsweise den ganzen Sand und das Wasser für den Bau selbst geholt. Und unter den Schülern ist der Brunnen eh schon längst zur größten Attraktion geworden. Vor dem Unterricht und in den Pausen gibt es um ihn herum riesige Trauben an Kindern. Jeder will mal Wasser pumpen“, berichtet arche noVa Projektreferentin Sarah Kräß von ihrem aktuellen Aufenthalt vor Ort. Sarah Kraess von arche noVa und der Schulleiter testen den neuen Schulbrunnen Gestern hat sie die Schule, die gemeinsam von arche noVa und der lokalen Partnerorganisation Forum Pour les Groupes Ruraux (FPGR) in einem Vorort der Hauptstadt Brazzaville umgebaut wird, besucht.
„Der Weg zur Schule ist beschwerlich. Mit normalen Autos sind die Straßen kaum passierbar. Von der Innenstadt Brazzavilles fährt man den Fluss Kongo entlang, der von den Bewohnern Brazzavilles liebevoll la Fleuve genannt wird. Die Gegend ist grün, die Erde sehr fruchtbar. Überall stehen Bananenstauden, Mango- und Papayabäume. Viele von Ihnen wachsen wie Mahnmale in den zahllosen vom Bürgerkrieg zerstörten Häusern“, so Kräß. César, der lokale Mitarbeiter von arche noVa bestätigt, wie sehr gerade hier im Süden der letzte Bürgerkrieg Tod und Zerstörung mit sich brachte. Auch die Mittelschule in Nganga Lingolo ist von den Folgen des Krieges gekennzeichnet. Hinzu kommen die extremen Witterungsverhältnisse, die eine permanente Pflege der Gebäude notwendig machen. Der Staat selbst hat keine Mittel, die Schule zu renovieren oder zu warten.
arche noVa unterstützt daher mit Geldern von "Genialsozial" die Schulrenovierung. Besonders wichtig war arche noVa, dass die Schule einen eigenen Brunnen erhält. Die Gegend ist zwar reich an Wasser, aber zum Trinken ist es ungeeignet. Bisher gab es in der ganzen Gegend nur einen Brunnen mit Trinkwasserqualität. Der Weg von der Schule dorthin ist jedoch sehr weit und außerdem muss man für das Wasser dort zahlen. Jetzt hat die Schule ihren eigenen Brunnen. Ganz fertig sind die Bauarbeiten noch nicht, aber mit der installierten Pumpe lässt sich schon Wasser pumpen. Bevor die Schüler das Wasser trinken dürfen, muss jetzt noch die Wasserqualität geprüft werden. Dann wird entschieden, ob eine Nachbehandlung des Wassers notwendig ist. Außerdem wird noch ein Tank installiert, von dem aus das Wasser zu Trink- und zu Handwaschgelegenheiten weitergeleitet wird.
Neben dem Brunnen befinden sich die Toiletten für Schüler und Lehrer im Bau. In besonderen Unterrichtseinheiten werden die Schüler für das Thema Wasser und Hygiene sensibilisiert. Ab Juni, wenn die lange Regenzeit vorbei ist, sollen die Klassenzimmer und Lehrerräume renoviert werden. Ein Wasserkomitee bestehend aus Eltern, Gemeindevorstehern und Schulpersonal und ein Schülerkomitee wurden gegründet, die für die nachhaltige und langfristige Nutzung der geschaffenen Maßnahmen Verantwortung übernehmen. Von jedem Schüler wird jedes Trimester ein kleiner Betrag eingesammelt, der den Erhalt der Anlagen finanzieren soll.
Wir freuen uns, wenn Sie den Bau der Schule unterstützen möchten: Jetzt online spenden!
Konto: 3573500, BLZ: 850 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft), Stichwort: Kongo
Brunnen, Foto arche noVa
Brunnen, Foto arche noVa
Klassenraum der Mittelschule, Foto arche noVa
Rückblick
„Dresden hilft": Jugend-Workcamp in Gostyń beseitigte Tornado-Schäden
Zwölf junge Dresdnerinnen und Dresdner haben vom 28. März bis 10. April 2010 gemeinsam mit Jugendlichen aus Gostyń an einem Workcamp teilgenommen. Sie haben bei der Beseitigung der Schäden geholfen, die der Tornado über Polen im Juli 2009 in Gostyń verursacht hat. Etwa 8.000 neue Bäumchen haben sie im Park Krajewice und in der Försterei Piaski bei Gostyń gepflanzt. Einige Bäume konnten aus Spenden finanziert werden, die in Dresden gesammelt wurden. Besonders beeindruckt waren die Dresdner Workcamp-Teilnehmer von der herzlichen Gastfreundschaft in Gostyń: „Jeden Tag haben die Nonnen im Kloster auf dem Heiligen Berg, wo wir gewohnt haben, für uns Kuchen gebacken. Am Ostersonntag waren wir zum traditionellen Osterfrühstück bei Krajewicer Familien eingeladen, die uns mit uns auch Ausflüge unternommen haben", freut sich Aline Tschiedel nach ihrer Rückkehr vom Camp. Unter dem Motto „Geschichte verstehen - Zukunft pflanzen" gingen die Jugendlichen auch auf Entdeckung in die Geschichte der Beziehungen zwischen Dresden und Gostyń.
Befragung des Dorfkomitees zu Bedarf und Prioritäten der Hilfe
Befragung des Dorfkomitees zu Bedarf und Prioritäten der Hilfe
Fischerdorf im Norden von Sri Lanka


