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Brazzaville (Kongo)

Brazzaville gehört seit 1975 zu der Familie Dresdner Partnerstädte. 1995 besuchte Bürgermeister Kolelas die Schwesterstadt an der Elbe gemeinsam mit Vertretern aus Wissenschaft und Verwaltung. In den Jahren von 1997 bis 2002 erschwerte der Bürgerkrieg die partnerschaftlichen Kontakte. Doch in den vergangenen Jahren begannen die Dresdner die Partnerschaft wieder zu beleben. Im Frühjahr 2009 waren Künstler aus der Malschule Poto Poto für einige Tage in Dresden, um ihre Bilder vorzustellen und die Stadt kennenzulernen. Der Erlös der Verkaufsausstellung ging direkt an die Malschule.
Am Romain Rolland Gymnasium gibt es seit 2006 eine Gruppe von Schülern die sich unter dem Namen „Jeunes en action pour Brazzaville" (JAB) zusammengefunden haben, um sich für Projekte in Brazzaville stark zu machen. Des Weiteren ist die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa e. V. sehr aktiv vor Ort und hat nach der Fertigstellung der Sanierung der Grundschule „Aube Nouvelle" bereits das nächste Schulprojekt angefangen. So wird derzeit die Mittelschule „Nganga Lingolo" von arche noVa e. V. und lokalen Partnern renoviert.

Einwohnerzahl: 900.000

Geographische Lage: Zentralafrika, Hauptstadt der Republik Kongo

Profil: Der Name Brazzaville stammt von dem französischen Afrikaforscher P. de Brazza, der 1880 die Stadt gründete. Später, von 1910 bis 1958, war sie Hauptstadt von Französisch Äquatorial Afrika und ein Stützpunkt der französischen Armee während des Zweiten Weltkrieges. Nach 1945 begann die Stadt zu wachsen und wurde politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Kongo. Im Juni 1997 übernahm der ehemalige Präsident Sassou Nquesso mit einer militärischen Gewaltaktion die Macht. Der Bürgerkrieg begann, ausländische Einrichtungen sowie Hilfsorganisationen werden geplündert und die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland brachen ab. Seit März 2003 gibt es offiziell Frieden, die Rebellen wurden entwaffnet und die Menschen konnten endlich in ihre Heimat zurückkehren. Die Hauptstadt Brazzaville ist durch den Krieg zum Auffangbecken vieler Vertriebener geworden und so stieg die Anzahl der Einwohner sprunghaft auf fast eine Million an. Die lokale Infrastruktur ist allerdings völlig unzureichend und so hat die Stadt mit vielen Problemen zu kämpfen: wachsende Slums, Müllberge, mangelnde medizinische Versorgung, Kriminalität... Es gibt auch nur sehr wenige Initiativen auf der kulturellen Ebene, nach den Plünderungen ist auch die Hanns-Seidel-Stiftung vor Ort nicht mehr vertreten. Dennoch ist Brazzaville das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Kongos, Sitz der Verwaltung und der Université Marien Ngouabi. Von großer Bedeutung vor allem für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt ist der Hafen am Fluss Kongo. Von hier werden Holz, Nahrungsmittel und andere Waren per Bahn an den, am Atlantischen Ozean liegenden Hafen, Pointe Noire transportiert.

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Medien

Brazzaville

Le Président du Conseil Municipal

Départemental et Maire de la ville de Brazzaville
M. Hugues Ngouelondele

 
P.B. 73
BRAZZAVILLE
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Commune de Brazzaville

Direction des Relations Extérieures et de la Coopération

 
P.B. 73
BRAZZAVILLE
REPUBLIQUE DU CONGO
 
00242-563680
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Stadtplan

 
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arche noVa

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Schützengasse 18
01067 Dresden
 
0049-351-4867940
 
0049-351-4943324
 
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