St. Petersburg (Russland)
St. Petersburg hieß Leningrad, als die Städtepartnerschaft 1961 offiziell begann. Seither gab es zahlreiche Schüler- und Studentenaustausche, Begegnungen auf musikalischer und wissenschaftlicher Ebene sowie regelmäßig stattfindende Konzerte und Ausstellungen.
2011 feiern Dresden und St. Petersburg den 50. Geburtstag ihrer Städtepartnerschaft.
Dresden wird Anfang November 2012 Austragungsort der „Petersburger Theatersaison" sein. Ensembles verschiedener Petersburger Theater werden bei diesem Theaterfestivals, das zuvor u. a. bereits in Berlin, Helsinki, Tel Aviv und Mailand stattgefunden hat, mit ihren Vorstellungen an mehreren Dresdner Theatern gastieren. Des Weiteren sind für die zweite Hälfte des Jahres im Rahmen des Deutschlandjahres in Russland verschiedene Veranstaltungen auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet geplant.
- Rückblick Städtepartnerschaft: Von den Anfängen bis 2011 (*.pdf, 103 KB)
Links
St. Petersburg
Stadtverwaltung
Gouverneur der Stadt
St. Petersburg
Georgi Poltawtschenko
- Besucheranschrift
- Smolny
193060 ST. PETERSBURG
RUSSLAND
Komitee für Auslandsbeziehungen
- Besucheranschrift
- Smolny
193060 ST. PETERSBURG
RUSSLAND - Telefonnummer
- 007812 - 576 7113
- Faxnummer
- 007812 - 576 7633
- Internetadresse
- St. Petersburg
Rückblick auf die Feierlichkeiten zu 50 Jahren Dresden - St. Petersburg
Geographische Lage: "Russlands Fenster zur Ostsee", im Mündungsdelta der Newa u. a. auf 42 Inseln
Profil: St. Petersburg wurde im Jahr 1703 von Peter dem Großen als Festungsort auf einer kleinen Insel der Newa gegründet. Peter der Große wollte Russland zu einer mächtigen Seemacht entwickeln und Wege nach Europa eröffnen. Aufgrund der günstigen Lage der Stadt entschied Peter der Große 1712, dass St. Petersburg zur Hauptstadt Russlands wird. Die Stadt wuchs mit rasanter Geschwindigkeit, Peter machte St. Petersburg zum geistigen Zentrum des neuen europäischen Russlands. Auch während der 20-jährigen Regierungszeit Elisabeths entwickelte sich St. Petersburg zu einer Großstadt europäischen Zuschnitts. Der Petrinische Barock erreichte seine höchste Blüte, einige der schönsten Bauwerke, wie zum Beispiel der Winterpalast, entstanden. 1762 folgte mit Katharina der Großen eine legitime Nachfolgerin Peters des Großen auf den Thron. Ende des 18. Jahrhundert glänzte St. Petersburg nicht nur als politisches und ökonomisches Zentrum Russlands sondern ebenso als kulturelles. Mit dem Sieg über Napoleon und dem Einzug Alexander I. in Frankreich wurde Russland endgültig zur europäischen Großmacht. Die nachfolgenden Jahrzehnte waren geprägt von Revolutionen, der Industrialisierung, aber auch von Kunst und Wissenschaft (Puschkin, Lew Tolstoj, Tschaikowsky). Nach der von Lenin unterstützten Oktoberrevolution wurde aus dem Zarenreich die Sowjetunion und der Regierungssitz wurde wieder nach Moskau verlegt. Lenin stirbt 1924 und so kommt Stalin an die Macht, aus St. Petersburg wird Leningrad. Während des Zweiten Weltkriegeswurde die Stadt von 1941 bis 1944 fast 900 Tage lang von deutschen Truppen belagert. Während der Leningrader Blockade starben über eine Million Zivilisten. Nach Kriegsende und weiteren 45 Jahren kommunistischer Herrschaft wurde die Sowjetunion 1991 aufgelöst. Leningrad nimmt seinen alten Namen St. Petersburg wieder an. St. Petersburg ist nach Moskau der zweitgrößte Industriestandort Russlands. Neben dem Schiffsbau und der Herstellung von Werkzeugmaschinen, Traktoren und Turbinen sind die Textil-, Chemie-, Automobil- und Nahrungsmittelindustrie wichtige Wirtschaftszweige. Die IT-Branche konnte sich weiter festigen. Der Überseehafen mit Kanalverbindung zum Kaspischen und zum Weißen Meer ist der bedeutendste Hafen Russlands. St. Petersburg ist aber ebenso ein wichtiges Kultur-, Wissenschafts- und Forschungszentrum mit über 120 Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen.
Tipps: Das Stadtbild ist geprägt von prunkvollen Palästen, goldenen Kuppeln und Turmspitzen, geschwungenen Brücken und Kanälen. Besonders beeindruckend ist die alte Prachtstraße der Stadt, der Newski-Prospekt, der mit seinen vielen Brücken über die Kanäle der Stadt führt. St. Peterburg wurde auf 42 Inseln erbaut und heißt nicht ohne Grund „Venedig des Nordens". Große Baumeister wie Bartolomeo Rastrelli oder Carlo Rossi verliehen der Stadt ihre Ausstrahlung. Zu den bedeutendsten Bauwerken zählen der Winterpalast, das Ermitage Museum, die Peter und Paul Kathedrale, der Alexanderplatz, die Kasaner Kathedrale am Newski Prospekt oder die Auferstehungskirche - die einzige Kirche in St. Petersburg mit typisch russischen Zwiebeltürmen. Für Musikliebhaber lohnt sich ein Besuch in dem renommierten Marinski-Theater oder im Mussorgski-Theater. Mit ihren zahlreichen Museen, allen voran die berühmten Sammlungen der Ermitage, ist die Stadt eines der schönsten und bedeutendsten Kulturzentren der Welt. Die Originale alter und neuer Meister von Rembrandt, da Vinci, Rubens, Monet usw. kann man hier bewundern. Ein weiteres Besuchermagnet sind die „Weißen Nächte".

Stadtplan
- Internetadresse
- www.petersburg-info.de

Webcam
- Internetadresse
- www.livecam.ru/main.php

Wetter aktuell
- Internetadresse
- www.wetteronline.de
Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
- Besucheranschrift
- uliza Furschtatskaja 39
191 123 St. Petersburg - Telefonnummer
- 007812-3202400
- Faxnummer
- 007812-3256574
- E-Mail Adresse
Goethe-Institut
- Postanschrift
- Nab. Reki Moiki 58
190 000 St. Petersburg - Telefonnummer
- 007812-3259835
- Faxnummer
- 007812-3256574
- E-Mail Adresse
- goethe@goethe.sp.ru
- Internetadresse
- www.goethe.de
Friedrich-Ebert-Stiftung
- Postanschrift
- Konnogwardeiski Boulevard 19
Büro 98
190 000 St. Petersburg - Telefonnummer
- 007812-3114607
- Faxnummer
- 007812-3259439
- E-Mail Adresse
- FES@infopro.spb.ru
- Internetadresse
- www.fes.de
Konrad-Adenauer-Stiftung
- Postanschrift
- Newski Prospekt 1/626
- Telefonnummer
- 007812-3157236
- Faxnummer
- 007812-3157811
- E-Mail Adresse
- kasspb@online.ru
- Internetadresse
- www.kas.de
