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Pressetexte

20.04.2007

Kongress-Stadt Dresden immer attraktiver

Was erwarten Kongressveranstalter vom Austragungsort? Zunächst einmal, dass die Inhalte Ihrer Veranstaltung einen passenden Rahmen finden, in dem technisch alles realisiert wird, kompetentes Personal zur Seite steht und möglichst alle Wünsche in kürzester Zeit erfüllen kann.

Damit die Veranstaltung aber wirklich in Erinnerung bleibt, dazu bedarf es mehr. Ideal ist es, wenn sich die Inhalte mit dem Ort in Beziehungen setzen lassen. Und hier setzt Dresden mit seiner Kongressinitiative an.

Die „Hardware" der Sächsischen Landeshauptstadt ist in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaut worden. Gute Verkehrsanbindung über den modernen Flughafen,
6-spurige Autobahnen oder per ICE haben die Entfernungen schrumpfen lassen.

Mit dem neuen Kongresszentrum direkt an der Elbe mit großartigem Blick aus den Räumen auf die Stadtsilhouette und nur wenige Schritte vom historischen Zentrum entfernt, bietet die Stadt nun auch Kongressen bis zu 4150 Personen den stilvollen wie technisch raffinierten Rahmen.

Wer es noch größer braucht, ist in der Messehalle 1, einer geglückten Verbindung aus früher Industriearchitektur und modernem Zweckbau bestens aufgehoben, für kleinere Veranstaltungen bieten sich zahlreiche Tagungshotels aller Kategorien an.

Was Dresden aber wirklich außergewöhnlich macht ist die „Software" der Stadt. Zunächst ist Dresden als Kunst- und Kulturstadt bekannt. Wie auf einem Präsentierteller spiegeln sich architektonische Meisterwerke wie Semperoper, katholische Kathedrale, die wieder aufgebaute Frauenkirche und andere Sandsteinbauten in der Elbe. Umgeben von romantischen Hängen, auf denen zwischen Weinbergen Schlösser und Villen thronen. Das ganze Dresdner Elbtal wurde nicht umsonst 2004 von der UNESCO als „Welterbe" ausgezeichnet.

2006 feierte Dresden sein 800-jähriges Jubiläum mit zahlreichen Festen und Festivals. Und das wertvollste Geschenk machte sich die Stadt selbst mit der Eröffnung des Historischen Grünen Gewölbes im wieder aufgebauten Residenzschloss. Diese einzigartige königliche Schatzkammer öffnete am 15. September 2006 als begehbarer Tresor und barockes Gesamtkunstwerk, wie es der legendäre sächsische Kurfürst August der Starke konzipiert hatte.

Das Schloss ist übrigens Paradebeispiel, wie sich in Dresden vielerorts Historie und modernste  Innovationen miteinander harmonisch vereinigen.

Nicht nur in der Kulturgeschichte finden sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu Tagungen, sondern auch in der Gegenwart Dresdens als Standort von Wissenschaft und Technik. So kann ein Psychologenkongress auf den Spuren des Entdecker der psychosomatischen Krankheiten Carl Gustav Carus tagen, Soziologen, Humanwissenschaftler und Gesundheitsberufe werden aktuelle Bezüge zum Deutschen Hygiene Museum oder die in Dresden sehr große Tradition und Gegenwart der Naturheilkunde finden.

Auch zu den aktuellen technischen Fragen der Zeit finden sich genügend Anknüpfungspunkte: von Mikro-, Nano- oder Biotechnologie über Mikroelektronik, Informations- und Kommunikationstechnologie bis hin zu neuesten medizinischen Anwendungen reichen die Forschungsgebiete der Technischen Universität mit ihren 34.000 Studenten.

Diese und die anderen Forschungseinrichtungen, darunter 30 Institute der Fraunhofer und der Max-Planck-Gesellschaft machen Dresden zum bedeutenden Wissenschaftsstandort des 21. Jahrhunderts.

Da verwundert es kaum, dass jährlich rund 10,3 Millionen Touristen Dresden besuchen und fast 3,5 Millionen Übernachtungen gezählt werden. Allein im Jahr 2006 nahmen über 912.000 Personen an 13.500 Tagungen und Kongressen teil.

In diesem Geflecht von Wissen, Kontakten, Geschichte, Gegenwart und Zukunftsideen den Weg zu ebnen und all dies für Tagungen und Kongresse nutzbar zu machen, hat sich die  „KongressInitiativeDresden" zur Aufgabe gemacht.

Die wichtigsten Leistungsträger der Stadt, die sich zu dieser - in Deutschland einmaligen Initiative - zusammengeschlossen haben, treten daher stolz mit dem Motto auf „Kongresse haben zwei Ziele: Erfolg und Dresden". Koordiniert wird der Marketing- und Informationsbund von der Dresden-Werbung und Tourismus GmbH (DWT), einer 64-prozentigen Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt. 

Um die Vermarktung  der Stadt Dresden für den Kongress- und Tagungsbereich noch effektiver zu gestalten, wurde am 13. September 2006 die im April 2005 gegründete KongressInitiativeDresden in das Dresden Convention Bureau e.V. (DCB) überführt. Zu den wichtigsten Zielen des DCB gehört die Stärkung der Position Dresdens auf dem Kongress- und Tagungssektor sowie die Unterstützung der in Dresden ansässigen Firmen, die in diesem Bereich tätig sind.

Die nunmehr 25 Mitglieder des DCB, d.h. die Mitarbeiter des Kongressmarketings der DWT, der Dresdner Kongressagenturen, Tagungsstätten und Tagungshotels suchen die Verknüpfungen, um bei den Dresdner Tagungsgästen den „Aha"-Effekt zu erzielen.

Das mag eine Abendveranstaltung in einem Schloss mitten in einem der nördlichsten Weinberge Europas sein, oder in einer damals wie heute richtungsweisenden Möbelfabrik in Deutschlands erster Gartenstadt in Dresden-Hellerau mit eigenem Festspielhaus.

Das ist vielleicht bei einem Ausflug in Europas erste Porzellanmanufaktur in Meißen oder in der wohl vornehmsten Autoproduktion in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen, wo die Arbeiter mit weißen Handschuhen auf Parkettfußboden den Phaeton montieren. Kaum einen lässt die Schönheit der Stadt, verbunden mit ihrer jahrhundertealten Innovationsfreude kalt.

Und sei es, bei morgendlichen Frühstück zu erfahren, dass der Filter, mit dem der eben getrunkene Kaffee gebrüht wurde, ebenso in Dresden erfunden worden ist, wie die Kondensmilch dazu, oder der Teebeutel.

Dresden Marketing GmbH

Standort- und Kongressmarketing / Helga Al Obiesi

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