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Pressetexte

20.04.2007

Dresden bietet in Wirtschaft und Wissenschaft Anknüpfungspunkte für viele Branchen

Kongressentscheider und -teilnehmer profitieren vom Kultur-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Dresden

Dresden, die geschichtsträchtige Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen, besticht nicht nur mit weltberühmten Kunst- und Kulturschätzen, sondern ist seit jeher auch ein ebenso bedeutender Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Wissenschaft und Forschung gehen hier schon seit dem 17. Jahrhundert Hand in Hand mit Hochkultur und Kunstgenuss.

So wurde 1707/1708 in Dresden das europäische Porzellan erfunden und in Meißen nur wenige Kilometer elbabwärts von Dresden 1710 die erste Porzellanmanufaktur Europas gegründet. In der Kleinstadt Glashütte unweit von Dresden fertigt man seit 1845 Uhren von höchster Präzision und Perfektion. Sowohl das Meißner Porzellan als auch die Uhren der Manufaktur „Lange & Söhne" werden heute weltweit als Meisterwerke der Handwerkskunst gefeiert.

Die Entdeckung der psychosomatischen Krankheiten durch Carl Gustav Carus, die Erfindungen Manfred von Ardennes auf den Gebieten der Funk- und Fernsehtechnik, der Elektronenmikroskopie und der Nuklear-, Plasma- und Medizintechnik sowie die Arbeit Nikolaus Joachim Lehmanns in der Computertechnik sind ebenfalls Leistungen Dresdner Forscher.

Und schließlich traten auch viele Gegenstände des täglichen Lebens ihren Siegeszug von Dresden aus an: Das „Odol"-Mundwasser, der Teebeutel, die Zahnpastatube, die Filterzigarette, der Bierdeckel, die Spiegelreflexkamera, der Büstenhalter und der Kaffeefilter sind allesamt Erfindungen kreativer und innovativer Dresdner.

Dieser Erfindergeist vergangener Jahrhunderte und Jahrzehnte ebnete der Stadt den Weg zu einem international bedeutenden Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort der Gegenwart und Zukunft. So hat sich Dresden seit der deutschen Wiedervereinigung mit der Ansiedlung von AMD und Infineon, die hier ihre zurzeit weltweit modernsten Produktionsstätten errichteten, zum europaweit führenden Standort im Bereich der Mikroelektronik entwickelt.

Dieser Status wird in absehbarer Zeit auch auf dem Gebiet der Nanotechnologie erreicht sein. Nicht zufällig findet die NANOFAIR 2007, das internationale Nanotechnologie-Symposium, in Dresden statt.

Aufgrund der Tradition einer seit 200 Jahren historisch gewachsenen Pharmaindustrie etabliert sich die Stadt derzeit auch als einer der bedeutendsten Biotechnologiestandorte Europas. Vier Leibniz-, drei Max-Planck- und neun Fraunhofer-Institute sowie sieben Hochschulen sind die Arbeits- und Forschungsstätten vieler international renommierter Professoren und Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Bereichen.

In nationalen und internationalen Fachgremien treten sie als Botschafter für Dresden auf. Darüber hinaus verfügt Dresden auf dem Gebiet der Technik- und Naturwissenschaften inzwischen über die höchste Forschungs- und Entwicklungskonzentration in den neuen Bundesländern.

Doch in einer Kulturstadt wie Dresden ist es fast selbstverständlich, dass Wissenschaft weit über das naturwissenschaftlich-technische Aufgabenfeld hinausgeht: Kunst-, Geistes- und Sozialwissenschaften werden an zahlreichen Instituten erforscht und gelehrt. So gibt es in Dresden mit der „Palucca-Schule" die einzige eigenständige Tanzhochschule in Deutschland und auch eine Hochschule für Bildende Künste sowie eine Hochschule für Musik sind in der sächsischen Landeshauptstadt angesiedelt.

Dass die alte Handwerkstradition auch heute noch entscheidend zum Glanz der einstigen Residenzstadt beiträgt, wird an vielen Orten im Stadtbild deutlich: Die wiedererbaute barocke Frauenkirche zeugt mit ihrer monumentalen Steinkuppel vom herausragenden Können ihres Architekten George Bähr und seiner Nachfolger in der Gegenwart. Auch die einzigartige Schatzkammer August des Starken, das „Historische Grüne Gewölbe" als eine Art begehbarer Tresor, zeigt Juwelier- und Goldschmiedekunst in Vollendung.

Bei der Rekonstruktion der 1945 zerstörten Räume wurden authentische Holzverkleidungen, prunkvolle Spiegelkabinette und prächtige Deckengemälde wiederhergestellt. Restauratoren und andere Handwerker wie Tischler, Bildhauer und Vergolder wandten dabei zu großen Teilen die mehrere hundert Jahre alten Originalverfahren an. Gleichzeitig werden die außergewöhnlichen Schätze von modernster Ausstellungs- und Sicherheitstechnik geschützt, was das Historische Grüne Gewölbe zu einem Ort macht, an dem alte Handwerkskunst mit neuesten technischen Standards verschmilzt.

Die gelungene Synthese aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft sowie Kunst und Kultur ist Grundlage für die Entstehung zahlreicher branchenübergreifender Netzwerke. Das wohl bekannteste ist die Initiative „Dresden - Stadt der Wissenschaften", die sich das Ziel gesetzt hat, Dresden als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort des 21. Jahrhunderts weiter zu profilieren und bekannt zu machen.

Auch das Netzwerk der Halbleiter-, Elektronik- und Mikrosystemindustrie, „Silicon Saxony", und das Internationale Forum für Kultur und Wirtschaft sind nur zwei Beispiele für Kooperationen der verschiedenen Wirtschafts- und Wissenschaftszweige, die Dresden auf dem Weg ins dritte Jahrtausend begleiten.

All das und noch viel mehr macht Dresden zu einer erstklassigen Kongressdestination. In diesem Geflecht von Wissen, Kontakten, Geschichte, Gegenwart und Zukunftsideen den Weg zu ebnen und all dies für Tagungen und Kongresse nutzbar zu machen, hat sich das „Dresden Convention Bureau" zur Aufgabe gemacht.

Eine Zusammenarbeit mit dem „Dresden Convention Bureau" garantiert zum einen eine perfekte, auf die individuellen Bedürfnisse jedes Kongresses abgestimmte Organisation. So werden gerade auch auf dem Gebiet der Wissenschaft viele interessante Möglichkeiten geboten, sozusagen „nebenbei" Einblicke in die Dresdner Forschungslandschaft zu bekommen, sei es bei einer Führung durch das Max-Planck-Institut oder durch die größte Farbstoffsammlung der Welt an der Technischen Universität.

In zahlreichen Rahmenprogrammen können die Kongressteilnehmer. die vielen Facetten der Stadt kennen lernen und dabei die angesprochenen „Netzwerke" selbst entdecken und von ihnen profitieren. In Dresden ist der Kontakt zu Koryphäen fast aller Fachgebiete möglich. Wissenschaft und Kunst, Industrie und Lebensqualität, Tradition und Innovation bilden in Dresden keinen Widerspruch, sondern eine einzigartige Symbiose.            

Dresden Marketing GmbH

Kongress- und Standortmarketing/Helga Al Obiesi

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