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Pressemitteilungen

24.01.2012

Dresden – die Geburtenhauptstadt Deutschlands

Zuzug von jungen Familien durch attraktive Standortfaktoren / Kita-Plätze über dem Bundesdurchschnitt / Weitere bedeutende Investitionen in Kinderbetreuung

Im vergangenen Jahr wurden im Dresdner Standesamtsbezirk 7.332 Kinder geboren. Mit 112 Geburten pro 10.000 Einwohner kann die sächsische Landeshauptstadt damit auf den inoffiziellen Titel „Deutschlands Geburtenhauptstadt“ stolz sein, gefolgt von Frankfurt/Main (110) und München (109). Da es 2011 auch weniger Sterbefälle gab, besteht ein Geburtenüberschuss von 2.000 Neu-Dresdnern. Das ist der höchste Wert seit 1940. Auch durch große sogenannte „Wanderungsüberschüsse“ und Reurbanisierung wächst die Einwohnerzahl ständig und liegt zurzeit bei 523.058 für Dresden insgesamt. Tendenz steigend: Neben München und Bonn gehört die Bevölkerung Dresdens zu den am schnellsten wachsenden in Deutschland. Aktuelle Prognosen gehen bis 2020 von einem Bevölkerungsanstieg auf 554.000 Einwohner aus.

Neben dem Geburtenhoch gibt es aber weitere Gründe für das Wachstum der Einwohnerzahl. Dresden zählt als einzige ostdeutsche Stadt neben Berlin zu den 13 deutschen Top-Zukunftsregionen Deutschlands und steht vor allem für Hightech und Lebensqualität. Der wirtschaftliche Aufschwung in der Stadt bewirkt vielfältige Synergien: weitere Firmen siedeln sich an oder werden neu gegründet, es entstehen neue Arbeitsplätze, vor allem in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, und diese ziehen vor allem auch junge Familien nach Dresden.

Auf diese Entwicklung reagiert die Stadt u.a. durch den Ausbau von Kapazitäten in der Kinderbetreuung. 2011 wurden bereits 1.500 neue Plätze mit einem Investitionsvolumen von 206 Millionen EURO in sieben neuen und vier generalsanierten Kindereinrichtungen geschaffen. Das sind fünfmal so viele neue Plätze wie der Bundesdurchschnitt ausweist, aber immer noch zu wenige. Daher erarbeitete die Stadt einen neuen Bedarfsplan zunächst bis 2015. In einer ersten Stufe sollen noch in diesem Jahr mit neun Millionen Euro zusätzlichen Investitionsmitteln 1.700 neue Plätze geschaffen werden. Als schnelle Maßnahme will die Stadt 14 sogenannte „mobile Einheiten“ (also Container) errichten. Weiterhin sind Firmen aufgerufen, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Auf alle Fälle will Dresden die Selbstverpflichtung, jedem Wunsch nach einem Kindergartenplatz nachzukommen, einhalten.

Kitas

Großzügig mit viel Grün werden die neuen Kitas in Dresden gebaut. Hier mit 2,1 Millionen Euro eine Einrichtung in Dresden-Pieschen / Foto: Harmel+Löser Architekten

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