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24.01.2012
Dresdner Kulturpalast – Musikalische Höhepunkte vor Umbaupause
Roland Kaiser, Udo Jürgens, Nina Hagen und Kaiserin Sissi / Konzerte der Dresdner Philharmonie / Ab 24. Juli Schließung für geplanten Umbau zum modernen Konzertsaal
Roland Kaiser füllt den Palast am 30. und 31. Januar gleich mit zwei Konzerten. Die Erste Allgemeine Verunsicherung (17. Februar), Udo Jürgens (5. März) und Nina Hagen (23. März) geben sich auf der Kulturpalast-Bühne die Ehre. Vom 19. bis 22. April gastiert eines der erfolgreichsten Musicals „Elisabeth“ an der Wilsdruffer Straße, und am 18./19. Mai lädt das 42. Internationale Dixieland-Festival mit zwei exklusiven Konzerten in den 2.400 Zuschauer fassenden Festsaal des Kulturpalastes ein.
Der Kulturpalast ist auch Heimstätte der Dresdner Philharmonie. Das Orchester bringt am 19. Januar und 1. Februar Klänge aus Südamerika zu Gehör. Am 12. sowie 13. Februar steht die Sinfonie Nr. 7 („Leningrader“) von Dmitri Schostakowitsch auf dem Programm. Der russische Komponist weilte 1960 und 1972 im Kurort Gohrisch in der Sächsischen Schweiz. Dort komponierte er sein achtes Streichquartett c-Moll. Es gilt heute als eines seiner bedeutendsten Werke und ist nachweislich das einzige Werk, das Schostakowitsch außerhalb der Sowjetunion komponierte. In einem außerordentlichen Konzert dirigiert Kurt Masur die Dresdner Philharmonie mit Werken nach dem Lutherwort „… und wenn die Welt voll Teufel wär.“ Schließlich findet das vorerst letzte Konzert des Klangkörpers im Kulturpalast am 30. Juni mit Musik von Antonin Dvořàk statt. Am Pult steht der Chefdirigent Michael Sanderling.
Am 23. Juli löscht das „Brückenmännchen“, das sich das Musical „Der kleine Vampir“ eingeladen hat, zunächst das Licht im Kulturpalast. Schon ab dem nächsten Tag soll der von der Landeshauptstadt Dresden geplante Umbau des über 40 Jahre alten Gebäudes zu einem hochwertigen Konzertsaal und der Heimstätte für Stadtbibliothek und Kabarett Herkuleskeule beginnen.

Der Kulturpalast am Dresdner Altmarkt hält im 1. Halbjahr 2012 noch einmal musikalische Höhepunkte bereit, bevor er ab Ende Juli zu einem hochwertigen Konzertsaal umgebaut werden soll / Foto: Ruhnau
