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Pressemitteilungen

21.08.2009

Dresden zeigt Stärke im ersten Halbjahr

Halbjahreszahlen belegen stabile Tourismuszahlen für Dresden und Steigerungen im ausländischen Markt

Die touristischen Zahlen für das erste Halbjahr 2009 liegen vor: Danach hat Dresden Stabilität sowohl bei den Übernachtungen als auch Ankünften gezeigt. Die Dresden Marketing GmbH (DMG) ist zufrieden: Entgegen dem allgemeinen Trend kann die Landeshauptstadt Zuwächse aus dem Ausland verbuchen.

„In der Krise zeigt sich die Stärke. Das ist im privaten genau so wie im öffentlichen Leben. Wir freuen uns, dass Dresden trotz der Wirtschaftskrise gut abgeschnitten hat und hoffen auf ein gutes zweites Halbjahr", sagt Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH, die für die Vermarktung Dresdens als Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsmetropole verantwortlich zeichnet.

Insgesamt 1,4 Millionen Übernachtungen bei rund 646.000 Ankünften konnte die Stadt im Zeitraum Januar bis Juni verzeichnen. Die leichten Rückgänge bei den Übernachtungen (-0,2%) bzw. Ankünften (-2,2%) sind vor dem Hintergrund der allgemeinen Wirtschaftskrise und im Vergleich zu anderen deutschen Städten verhältnismäßig gering ausgefallen. So mussten andere Mitglieder des Werbeverbundes „Magic Cities Germany", dem neben neun weiteren Städten auch Dresden angehört, deutlich höhere Verluste hinnehmen. Bei manchen lagen die Rückgänge in den Übernachtungen sogar im zweistelligen Bereich, für Deutschland insgesamt bei -7%.

Dresden auf Platz 4 bei Reiseveranstalter FTI

Auch das Echo von der Branche selbst - den Reiseveranstaltern - bestätigt die feste Position von Dresden im Städtevergleich. Bei FTI, einem der größten deutschen Reiseveranstalter mit insgesamt 39 deutschen Städten im Programm, gehört Dresden bezogen auf die Buchungen mit Platz 4 zu den Top 5 populärsten Städtereisen-Zielen in der Bundesrepublik. Im August seien die „Filmnächte am Elbufer" und das „Dresdner Stadtfest" die beiden zugkräftigsten Events der sächsischen Hauptstadt gewesen.

Gute Zahlen für den ausländischen Markt

Dresden kann bei den internationalen Gästen seit Jahren kontinuierliche Zuwächse verbuchen. 2008 gab es ein Plus von 8,5% bei den Übernachtungen und 8,2% bei den Gästeankünften. Dieses Wachstum kann Dresden selbst im Krisenjahr fortführen: Die Übernachtungszahlen der ausländischen Gäste wurden im ersten Halbjahr 2009 um 8,1% gesteigert. Die Top-Auslandsmärkte in den Übernachtungszahlen sind für Dresden die USA, gefolgt von der Schweiz und Österreich. In diesen Märkten liegen die Zuwächse der Übernachtungen im zweistelligen Bereich: USA +10,7%, Schweiz + 15,3% und Österreich +10,9%.

In Dresden wie auch in den anderen deutschen Städten gibt es  erwartungsgemäß Einbrüche im amerikanischen Markt. Während die Zahl der Übernachtungen immerhin im ersten Halbjahr noch zugenommen hat (13,3%), ging die Zahl der Ankünfte um 6,7% zurück. Dieser Rückgang ist für Dresden nicht so spürbar wie für andere Städte. Denn mit einem Anteil von 82,7% an Übernachtungen ist das Inland der entscheidende Markt für Dresden. „Wir gehen davon aus, dass mit der wirtschaftlichen Erholung gerade die US-Amerikaner wieder verstärkt nach Dresden kommen werden. Denn unsere Aktivitäten in den USA und Kanada waren in den letzten Jahren sehr groß. So haben wir dort in Kooperation mit den Magic Cities im Rahmen diverser Roadshows die führenden Reiseveranstalter und -agenturen individuell und direkt angesprochen", erläutert Dr. Bunge.

Russland als großer Zukunftsmarkt für Destination Dresden

Die größten Zuwächse in den Übernachtungen ausländischer Besucher brachten die russischen Gäste mit 73%. Diesen Markt baut die Landeshauptstadt sukzessive aus. So gab es erst kürzlich Gespräche mit ‚Intourist', dem größten Reiseveranstalter Russlands. Für diesen wird die Dresden Marketing GmbH spezielle Reisepakete schnüren, die neben dem Flug zusätzliche Angebote wie Unterkünfte oder kulturelle Highlights integrieren. Zudem war Dresden mit Events wie dem Besuch des russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin beim SemperOpernball oder der Schacholympiade im Herbst vergangenen Jahres sehr präsent in den russischen Medien.

Mit Kontinuität und langfristigem strategischem Vorgehen will die Dresden Marketing GmbH die Position der Destination Dresden festigen.

Quelle:

Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

Zahlen für Januar bis Juni 2009

 

Die Vergleichszahlen beziehen sich - soweit nicht anders ausgewiesen - auf den Vorjahreszeitraum.

Dresden Marketing GmbH

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