Springe direkt zu: Hauptnavigation | Inhaltsbereich | Suchfunktion

Umsetzungsprozess Gender Mainstreaming

Gemäß des Konzeptes zur Umsetzung und nachhaltigen Verankerung von Gender Mainstreaming in der Landeshauptstadt Dresden wurde eine Arbeitsgruppe (AG) Gender mit einer Vertretung je Geschäftsbereich gebildet. Die Gleichstellungsbeauftragte sowie eine Vertretung des Gesamtpersonalrates unterstützen die AG. Der Oberbürgermeister übergab die Verantwortung für die Leitung der AG dem Beigeordneten für Allgemeine Verwaltung. Die Mitglieder der AG fungieren als Unterstützer/-innen, Multiplikator/-innen und  Ansprechpartner/-innen in ihren Geschäftsbereichen für die Einführung und Umsetzung des Konzeptes in der Verwaltung. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Steuerung und Koordinierung des Prozesses. So haben sie ein internes Informationsportal aufgebaut und ein Arbeitsmaterial zur Verankerung und Anwendung von Gender Mainstreaming erarbeitet. Den nunmehr ersten Jahresbericht zur Umsetzung von Gender Mainstreaming, Berichtszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2010, finden Sie unten als Download aufgeführt. Für Fragen und Unklarheiten im Prozess richtete die AG Gender eine „Beratungsstelle für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Die AG Gender  begleitet das Weiterbildungskonzept und evaluierte dieses nach einem Jahr.

Geschlechterddifferenzierte Daten bilden die Grundlage für eine Facharbeit in der Verwaltung die sich an Zielgruppen und den unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und Männern in der Stadt orientiert. Die AG Gender hat deshalb eine Bestandsabfrage in den Ämtern zu personenbezogenen, geschlechterdifferenzierten Statistiken veranlasst.

Im April 2007 hat der Stadtrat beschlossen, über den Stand der Umsetzung des Beschlusses vom 25.09.03 zu berichten. Am 30. Juli 2007 wurde der Bericht den Stadträtinnen und Stadträten übergeben. Die Geschäftsbereiche berichten über die ersten Umsetzungsschritte und die Kommunale Statistikstelle zum Stand einer geschlechterdifferenzierten Statistik entsprechend des Konzeptes zu Gender Mainstreaming.

Um die interne und externe Kommunikation des Themas zu unterstützen hat die AG Gender den Vorschlag unterbreitet ein Logo für den Prozess zu nutzen. Eine Gruppe von zukünftigen Gestaltungstechnischen Assistentinnen und Assistenten mit Schwerpunkt Grafik vom ESB mediencollege gGmbH Dresden übernahm diese anspruchsvolle Aufgabe. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit dem Thema auseinander, sammelten Bildmaterial, bewerteten die Formsprache, stellten Farbassoziationen zu den Geschlechtern auf und entwickelten eigene visuelle Konzepte. Aus 11 vielfältigen und niveauvollen Ideen und Entwürfen entschied sich die AG Gender ab Januar 2008 das Logo mit der Chromosomen-Idee von Thomas Roßberg für die Kommunikation des Prozesses Gender Mainstreaming zu verwenden.

Alle Entwürfe der Gestalterinnen und Gestalter wurden, mit ihren Gedanken zur Idee, in einer Ausstellung zusammengefasst und von Januar bis März 2008 in drei Rathäusern der Stadt präsentiert.

Die AG Gender hat in Anlehnung an Checklisten anderer Städte für die Verwaltung einen Gender-Check aufbereitet. Er soll die Beschäftigten in ihrer Entscheidung unterstützen, ob für ihr Projekt, ihre Aufgabe bzw. ihre Dienstleistung das Prinzip Gender Mainstreaming relevant ist. Mit der Checkliste kann gleichzeitig geprüft werden, ob das Projekt  unterschiedliche Auswirkungen auf Frauen und Männer hat und geschlechtsdifferenzierte Unterschiede in Hinblick auf Rechte, Ressourcen, Beteiligung bestehen und auszugleichen sind.





Städte erfliegen!