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Bürgerbeteiligung zu den strategischen Zielen der Oberbürgermeisterin

Dresden ist 2025... 

(für ausführliche Informationen Ziele bitte anklicken)


1) ...eine weltweit bekannte und angesehene Kulturmetropole von europäischem Rang.

Dresden lebt von seiner Kultur, seinen Orchestern, Museen, seiner Architektur. Der Glanz des wiedererstandenen Elbflorenz strahlt in die ganze Welt. Neben der Hochtechnologie ist die Kulturwirtschaft eines der wichtigsten auch ökonomischen Standbeine dieser Stadt. Dresden ist ein Ort in Europa, den man  gesehen haben muss, und hat das Zeug, ein „Sehnsuchtsort" zu werden, wie die ZEIT schrieb. Seine internationale Bekanntheit und Reputation soll gepflegt und ausgebaut werden.


2) Dresden ist 2025 ein gut erreichbarer und attraktiver Wirtschaftsstandort mit starken, hier gewachsenen und verwurzelten Unternehmen und vielen sicheren Arbeitsplätzen.

In den letzten Jahren stand Dresden in den Rankings zur Wirtschaftsentwicklung  deutscher Städte immer auf vorderen Plätzen. Die Stadt ist der wichtigste Standort der europäischen Schlüsselindustrie Mikroelektronik und erfolgreich in der Biotechnologie. Ein breiter Mittelstand ist entstanden und bietet die Chance, dass aus eigenem Wachstum kräftige Unternehmen mit Sitz in Dresden entstehen. Diesen „endogenen" Prozess der Wirtschaftsentwicklung müssen wir befördern. Dazu gehört, dass wir Dresdens Randlage in Deutschland durch bessere Verkehrsverbindungen überwinden und aus unserer Nähe zu Prag und Breslau mehr machen als bisher.


3) Dresden ist 2025 eine Zukunftsstadt, die ihre Ressourcen bewahrt und ihre Kraftquellen immer wieder erneuert.

Als grüne Stadt  inmitten einer  beeindruckend schönen Landschaft mit höchster Lebensqualität wird Dresden immer auf die Bewahrung seiner natürlichen Ressourcen bedacht sein. Der Gedanke der Nachhaltigkeit geht aber über die natürlichen Lebensgrundlagen hinaus. Auch für die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit unserer Stadt und die Stadtentwicklung muss über Generationen Sorge getragen werden. Deshalb ist und bleibt die Schuldenfreiheit das oberste finanzpolitische Ziel Dresdens. Zur Zukunftssicherung gehört auch, dass Dresden dauerhaft bestimmenden Einfluss auf seine Versorgung mit Gas, Strom und Wasser behält.


4) Dresden ist 2025 ein Ort des Wissens und Könnens, an dem Wissenschaft und Forschung sich wohlfühlen, weil sie ein wichtiger Teil der Identität der Stadt sind.

In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich Dresden zu einem der erfolgreichsten deutschen Forschungs- und Hochschulstandorte entwickelt. Um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können, müssen wir aber noch besser werden.
In Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen wollen wir die Exzellenz der Wissenschaft fördern, die Hochschullehrer und Studenten noch mehr an die Stadt binden, die Hochschul- und Forschungsinstitute in der Stadt noch sichtbarer machen und die lokale Wirtschaft noch mehr als bisher mit ihnen vernetzen.


5) Dresden ist 2025 eine junge Stadt, die offen, lebendig und kinderfreundlich ist, Familien und junge Fachkräfte anzieht und zu ihren Mitbürgern macht.

Der anhaltende Babyboom ist erfreulich, aber der demografische Wandel wird auch Dresden erreichen. In einem Europa der zurückgehenden und älter werdenden Bevölkerung werden die Großstädte am erfolgreichsten sein, die auch eine starke Anziehungskraft auf junge Leute und auf Familien mit Kindern ausüben. Dresden hat mit seinen Kitas und Schulen, seiner außerschulischen Bildungslandschaft und seinen Freizeitangeboten beste Voraussetzungen dafür. Aber wir müssen den Bedürfnissen der Jungen noch mehr entgegenkommen und für mehr Vielfalt, Buntheit und Lebendigkeit sorgen, um sie an Dresden zu binden.


6) Dresden ist 2025 ein Hort des gebildeten Bürgertums im besten Sinne, wo die Bildung als Sache der Bürger verstanden wird und jeder sein Leben lang Zugang zu Bildung hat.

Das Dresdner Bürgertum ist nicht erst legendär seit Uwe Tellkamps Buch „Der Turm". Dresden war schon immer ein Ort, an dem die Bildung eine hohe Bedeutung hatte und als hohes Gut angesehen wird. Zwar ist die Bildungspolitik Sache des Freistaates, aber die Stadt sollte sich im eigenen Interesse aktiver in die  Bildungsangelegenheiten, die Dresden betreffen, einmischen. Es gibt zahlreiche Handlungsfelder, in denen Bildung in Dresden zur Bürgersache werden kann. Wir sollten sie im Interesse unserer Stadt besetzen.


7) Dresden ist 2025 eine Stadt mit sympathischer Bürokratie, in der die Verwaltung nicht herrschen, sondern dienen will.

Zum Leitbild unserer Stadtverwaltung sollte gehören, dass sich jeder ihrer Mitarbeiter für das gute Ansehen Dresdens mitverantwortlich und zuständig fühlt. Die Verwaltung muss den Bürgern und Unternehmen dienen und aus deren Sicht mitdenken können. Sie muss zügig für sie arbeiten und ihnen ohne obrigkeitliche Attitüde auf Augenhöhe freundlich entgegenkommen. Muss sie einen Wunsch oder Antrag ablehnen, habend die Bürger einen Anspruch auf eine allgemeinverständliche Begründung. Nicht immer werden wir bisher diesem Anspruch an uns selbst gerecht.


8) Dresden ist 2025 ein Magnet für die Besten aus Deutschland und aus aller Welt, die wir als Zuwanderer willkommen heißen und die wir für Dresden als ihre neue Heimat begeistern wollen.

Dresdens Bevölkerung wird bis 2020 wachsen. In den kommenden Jahren  werden mehr Kinder geboren und viele Menschen aus dem Umland werden nach Dresden ziehen. Nach 2020 wird sich dieser Trend stetig abschwächen. Besonders wird sich das in der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt niederschlagen. Dresden braucht als Hochtechnologie- und Forschungsstandort viele Fachkräfte. Ohne Zuwanderung aus dem Ausland wäre der Mangel an Fachkräften angesichts der  Veränderungen nicht zu bewältigen. Eine aktive, umsichtige und gestaltende Zuwanderungspolitik der Stadt Dresden wird notwendig sein, um einen Engpass zu vermeiden, der den Wohlstand in unserer Stadt zu beeinträchtigen droht.


9) Dresden ist 2025 ein Ort des Zusammenhalts, des Gemeinsinns und der Identifikation, die nach innen niemanden aus der Gemeinschaft der Bürger ausschließt und deshalb nach außen umso besser strahlen kann.

Der italienische Schriftsteller Umberto Eco stellte nach einem Dresden-Besuch fest: „Die Dresdner fragen einen nicht, ob man die Stadt schön findet, sie sagen es einem." Dresden lebt vom Stolz seiner Bürger. Alteingesessene und Neubürger teilen diesen Stolz und die starke Identifikation, die aus ihm erwächst. Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt ist etwas sehr wertvolles, wenn sie ohne Unterschied alle Bürger umfasst. Zur Identifikation gehören gute Nachbarschaft, verträgliches Miteinander und gegenseitige Hilfe. Wir sollten ausdrücklich frühere Dresdner, hier geboren wurden oder zeitweilig in Dresden lebten, weiter in diese Gemeinsamkeit einbeziehen und aktiv den Kontakt zu ihnen suchen und halten.


Was meinen Sie?

Liebe Dresdnerinnen und Dresdner,

Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu den strategischen Zielen „Dresden 2025" beteiligen. Wir bitten Sie, dabei folgendes zu berücksichtigen:

  1. Bitte benennen Sie immer das Ziel, auf das Sie sich beziehen.
  2. Beschreiben Sie, was getan werden kann, um das jeweilige Ziel zu erreichen. Oder weisen Sie auf Maßnahmen hin, die aus Ihrer Sicht nicht geeignet sind, ein Ziel zu erreichen.
  3. Sollten Sie mit einem Ziel nicht einverstanden sein, schreiben Sie uns, warum dies so ist.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen nicht persönlich antworten können. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung veröffentlichen wir an dieser Stelle.

Schreiben Sie uns!

Bitte nennen Sie unbedingt die Nummer des Ziels, zu dem Sie sich äußern möchten.


Zum Download

Link intern 
Rede von Oberbürgermeisterin Helma Orosz zur Bürgerversammlung (*.pdf, 36 KB)
Link intern 
Präsentation der Ziele 2025 (*.pdf, 3014 KB)